Alice Weidel in Wien

AfD-Chefin Alice Weidel, im Bild mit Viktor Orbán und FPÖ-Politikern anlässlich der 70-Jahr-Feier in Wien, feiert Rekord-Umfragewerte. Manche CDU-Politiker verlassen jetzt das sinkende Schiff und schließen sich ihr an.

4. Juli 2026 / 10:51 Uhr

CDU-Mann wechselte zur AfD, weil seine Partei im Zweifel Linkspartei stützt

Für großes Aufsehen sorgte, dass der CDU-Landtagsabgeordnete in Mecklenburg-Vorpommen, Thomas Diener, – wie berichtet – zur AfD wechselte. Das Maß war für ihn voll, als einige Christdemokraten in ihrem Brandmauer-Denken vorgeschlagen hatten, im Zweifel lieber die Linkspartei stützen wollen. 

“Irgendeiner muss vorangehen”

Diener sagte in seinem Interview mit der Jungen Freiheit, dass die CDU in Mecklenburg-Vorpommen „überhaupt keine Handlungsmöglichkeit“ mehr habe. Seinen Übertritt zur AfD sehe er als „meinen letzten Dienst an der CDU“, für die er fast 45 Jahre tätig gewesen ist. „Irgendeiner muss ja vorangehen und die Speerspitze sein, auch wenn ich mich daran abnutze“, meinte Diener. Die Reaktionen auf sein Handeln seien unterschiedlich gewesen, ein Sicherheitsmann aus dem Landtag habe ihm „Respekt“ zugesprochen. 

Rekordwert für Höcke in Thüringen

Die klaren Aussagen von Thomas Diener beweisen einmal mehr, dass die Brandmauer gegen die AfD hochgehalten wird, weil Alice Weidel und Co. für die System-Parteien einfach zu gefährlich werden. Im Bundesland Thüringen zum Beispiel vermeldet die dortige Landeszeitung einen Rekordwert für AfD-Chef Björn Höcke. Laut einer Insa-Umfrage knackt die AfD schon im dritten Bundesland, nach Sachsen-Anhalt und Sachsen, die 40-Prozent-Marke, während die CDU abstürzt.

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