Trotz des drakonischen Sparkurses der Verlierer-Ampel bessert sich die desaströse Budget-Lage nicht: Die österreichischen Staatsschulden sind im ersten Quartal 2026 deutlich gestiegen. Der Schuldenstand erhöhte sich zwischen Ende 2025 und Ende März 2026 um 13,3 Milliarden Euro auf insgesamt 431,4 Milliarden Euro.
Ausgaben deutlich größer als Einnahmen
Parallel dazu nahm auch die Schuldenquote zu. Lag diese Ende 2025 noch bei 81,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), so betrug sie Ende März 2026 bereits 83,5 Prozent. Das öffentliche Defizit belief sich im ersten Quartal 2026 auf 7,3 Milliarden Euro. Dies entspricht 5,8 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Den Einnahmen von 60,5 Milliarden Euro standen Ausgaben in Höhe von 67,8 Milliarden Euro gegenüber.
Bund macht am meisten Schulden
Der Anstieg der Staatsschulden ist vor allem auf den Bundessektor zurückzuführen. Die Schulden des Bundes erhöhten sich um 14,1 Milliarden Euro. Diese Entwicklung hängt sowohl mit der Finanzierung des laufenden Defizits als auch mit dem Aufbau zusätzlicher Liquiditätsreserven zusammen.
Auch auf Ebene der Länder und Gemeinden kam es zu einem Anstieg der Verbindlichkeiten. Die Schulden der Bundesländer nahmen um 0,7 Milliarden Euro zu, jene der Gemeinden um 0,2 Milliarden Euro. Demgegenüber gingen die Verbindlichkeiten der Sozialversicherungen zurück. Vom gesamten öffentlichen Defizit entfielen 6,4 Milliarden Euro auf den Bund. Das Gesamtdefizit lag bei 7,3 Milliarden Euro.


