Vor der Grazer Wahl sorgt ein im Netz kursierendes Sujet für Empörung. Der Polit-Blogger Gerald Grosz wurde darin als „schwuler Jude“ diffamiert und mit weiteren abwertenden Darstellungen versehen.
„So sind sie, die Linken!“
Das Motiv zeigt ihn unter anderem in einem pinken Trainingsanzug mit Regenbogenstreifen sowie mit Kippa und Payot. Laut Grosz handelt es sich um einen gezielten Angriff aus dem politischen Umfeld. Er macht dafür Akteure aus dem linken Lager in Graz verantwortlich und spricht von antisemitischer und homophober Hetze. „So sind sie, die Linken!“, zeigte sich Grosz über die geschmacklosen Darstellungen empört. „Nationaler Sozialismus und internationaler Sozialismus reichen sich herzlich die Hand – braun und rot, endlich vereint im Hass.“ Wer das kritisiere, werde sofort als „schwuler Jude“ gebrandmarkt und fertiggemacht. „Ein echter Skandal“, findet Grosz.

Keine Distanzierung von Kommunisten
Von der kommunistischen Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr und ihrer KPÖ-Jugend, die „ungeniert auf Grazer Straßen ‘Intifada’ gegen Israel brüllen“, sei „natürlich keine Distanzierung zu erwarten“. Für den bekannten Polit-Blogger ist klar: „Die Masken fallen – und das rote Braun zeigt sein wahres Gesicht.“
„Die wahre Fratze von Kommunisten und Sozialisten“
Auch auf Facebook sprach er Klartext: „Bei der Regenbogenparade stehen die Linken in der ersten Reihe und posieren fürs Foto – wenn es aber parteipolitisch passt, dann wird die Homosexualität zum Kampfbegriff und der Jude gleich mitgeliefert.“ So schnell hätten die „linken Saubermänner“ aus ihrem eigenen Desaster in Graz den „schwulen Juden“ kreiert. Grosz weiter:
Fleißige Antisemiten und versteckte Homophobe sind sie in Wahrheit. Sie missbrauchen alles und jeden, nur um ihr buntes Rösslein zu reiten. Das ist die wahre Fratze von Kommunisten und Sozialisten. Ekelhaft.


