Der Begriff „Remigration“ ist aus der politischen Debatte nicht mehr wegzudenken – auch im Parlament wurde hitzig darüber diskutiert. Dass „Remigration“ etwas Positives ist, will die FPÖ nun mit einem eigenen Lied zeigen.
Remigration bleibt bei FPÖ Programm
Wie berichtet, gab es für die freiheitliche Abgeordnete Susanne Fürst einen Ordnungsruf für die Verwendung des Wortes durch die Dritte Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ), die bemerkenswerterweise kein Problem mit der deutschen Übersetzung „Rückführung“ hat. „All diese Versuche zeigen, wie lächerlich diese Debatte ist“, kommentierte deshalb FPÖ-Chef Herbert Kickl das Schauspiel. Man werde sich auch „in Zukunft von den selbsternannten ‚Sprachpolizisten‘ nicht das freie Wort verbieten lassen“.
Rigorose Abschiebungen? Nicht mit der ÖVP!
Um das zu unterstreichen, produzierte FPÖ-TV den „Remigrationssong“: „Die ‚Airbert One‘ hebt ab, die Problemfälle sind dabei“, heißt es dort unter anderem. Kickl selbst zeigte sich optimistisch: „Es geht nicht von einem auf den anderen Tag, um die ‚Remigration‘ illegaler und straffällig gewordener Völkerwanderer zu erreichen – aber es muss umgehend damit begonnen werden.“ Mit der ÖVP in der Verantwortung beim Thema Sicherheit werde das nichts. Nur die FPÖ sei der Garant dafür, dass es in Österreich zu „einer rigorosen Asylpolitik kommt – Remigration inklusive!“
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Weitere InformationenFreiheitlicher Abschiebeflieger bei 70-Jahr-Feier
Doch damit nicht genug: Den blauen Abschiebe-Flieger soll es auch als Plüsch-Variante geben, und das in zwei verschiedenen Größen. Wer kostenlose Exemplare von „Airbert“ ergattern will, kann dies bei den großen Feierlichkeiten zum 70. Geburtstag der FPÖ am 20. Juni ab 14.00 Uhr am Wiener Stephansplatz tun. Auch für musikalische Unterhaltung soll dort gesorgt sein, unter anderem durch „Die Grubertaler“, die „Ursprung Buam“, Udo Wenders, Hannah, die „John Otti Band“ und Roberto Blanco.


