In einer Volksschule in Wien-Favoriten fühlte sich ein Mädchen plötzlich als Katze und wollte von der Lehrerin als solche behandelt werden. Diese weigerte sich. Die Mutter, die ihr Leckerlis als Jause eingepackt hatte, beschwerte sich daraufhin bei der Direktorin, die die Lehrerin ermahnte und sie dazu zwang, das Kind als Katze anzuerkennen.Â
Das war einer der vielen unglaublichen, aber wahren Geschichten, die man als Zuhörer der Diskussion „Wiens Schulen zwischen Leistungsabfall und Islamisierung“ gestern, Mittwoch, im Wiener Rathaus zu hören bekam. Da brauche man sich nicht zu wundern, dass keiner mehr Lehrer werden möchte, sagte Maximilian Krauss, FPÖ-Bildungssprecher in Wien. Tatsächlich fehlen für das nächste Schuljahr in ganz Österreich 6.000 Lehrer, rund 5.000 in Wien.Â
“Fantastischer” Vorschlag der Neos
Christian Klar, Schuldirektor in Wien-Floridsdorf, sagte, dass die „letzten gestandenen Lehrer aufgeben“ würden. Den Vorschlag der Neos, die Volksschule von vier auf sechs Jahre zu verlängern, nannte Klar „fantastisch“. „Dann habe ich die Schüler, wenn sie nicht gerade in U-Haft sitzen, nicht mehr bei mir, sondern dann sind diese in der Mittelschule“, so Klar ironisch. Für Nationalratsabgeordnete Ricarda Berger, FPÖ-Bildungssprecherin, würde man mit dem Neos-Vorschlag das Problem in Wiens Schulen nicht lösen, sondern nur verlängern.
HTL-Matura nichts mehr wert
„Früher einmal“, bemerkte Krauss, „hat man die Kinder noch in öffentliche Schulen schicken können, da hat das Bildungssystem noch funktioniert. Heute kommen die Kinder aus der Schule und können weder rechnen noch schreiben“. In die gleiche Kerbe stieß Klar: „Früher konnte man sich mit einer HTL-Matura Jobs in ganz Europa aussuchen. Heute bekommst du mit dieser Matura bei Firmen die Antwort: Diese Matura bekommt eh jeder“. So sehr sei das Bildungsniveau gesunken.

35 Prozent der Taferlklassler können kein Deutsch
In seinem Auftaktreferat untermalte FPÖ-Wien-Chef Dominik Nepp den grauenhaften Alltag in den Wiener Schulen mit Zahlen. 60 Prozent der Wiener Schüler hätten eine andere Umgangssprache als Deutsch. Das sei ein Durchschnittswert. In manchen Bereichen würden es sogar 90 Prozent sein. 35 Prozent der Taferlklassler würden nicht ausreichend Deutsch sprechen, obwohl sie in Wien geboren wurden. Das beweise, wie das Bildungssystem unter der Last der unkontrollierten Zuwanderung leiden würde. Das rot-pinke Schulmodell in Wien bezeichnete Nepp als „Abrissbirne gegen unser Fundament“.
Vergewaltiger und Peiniger in gleicher Klasse
Schulleiter Christian Klar, der dem staunenden Publikum eine Reihe von tatsächlichen Begebenheiten aus der Praxis erzählen konnte, schilderte ein besonders grausliches Erlebnis aus Wien-Simmering. Dort habe ein unter 14-jähriger Schüler islamischen Glaubens im Park eine Mitschülerin vergewaltigt. In der Schule sei daraufhin nichts passiert, weil die Tat außerhalb der Schule begangen wurde. Strafrechtlich sei nichts passiert, weil der Täter noch nicht strafmündig ist. Das vergewaltigte Mädchen und ihr Peiniger würden heute weiterhin in der gleichen Klasse sitzen.
Das Einzige, was sich an dieser Schule geändert hätte, wäre, dass jetzt mehr Mädchen mit einem Kopftuch in der Klasse sitzen, führte Klar weiter aus und fragte: „Haben Sie schon einmal gehört, dass ein Mädchen mit einem Kopftuch vergewaltigt wurde?“
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