Die FPÖ liegt seit Langem klar an der Spitze der Parteienlandschaft und Parteichef Herbert Kickl hat sich zugleich als unangefochtener Kanzlerfavorit etabliert. Laut der aktuellen Kanzlerfrage der Lazarsfeld-Gesellschaft für oe24 liegt der blaue Parteichef in den Rohdaten bei beachtlichen 34 Prozent – sein persönlicher Rekord. Hochgerechnet käme er in einer fiktiven direkten Kanzlerwahl auf etwa 45 Prozent, also deutlich über dem aktuellen FPÖ-Wert in der Sonntagsfrage.

Grafik: oe24.at
Kickl noch beliebter als seine eigene Partei
Damit ist Kickl der einzige Parteichef, der klar über dem Unterstützungsniveau seiner eigenen Partei liegt; die FPÖ kommt in derselben Umfrage sowie in den aktuellen Sonntagsfragen auf rund 37 Prozent. Im direkten Vergleich der Kanzlerpräferenzen schneiden die anderen Parteispitzen deutlich schwächer ab. Aktuell würden nur 14 Prozent Amtsinhaber Christian Stocker (ÖVP) und lediglich sieben Prozent SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler als Bundeskanzler wählen. Selbst in Prognosen, die etwas günstiger für die Regierungsparteien ausfallen, bleibt Kickl mit etwa 26 bis 32 Prozent klar vorne, während Stocker typischerweise zwischen 15 und 17 Prozent und Babler zwischen acht und elf Prozent liegt.
FPÖ führt weiterhin klar
Auch für Kickls Partei selbst sieht es weiterhin gut aus: Die Freiheitlichen kommen auf starke 37 Prozent (minus ein Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche), die ÖVP gewinnt leicht hinzu und erreicht nun 21 Prozent, und die Grünen liegen bei zehn Prozent. Bei SPÖ und Neos tut sich hingegen nichts; sie verharren bei 18 beziehungsweise sieben Prozent.
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