Die Billig-Tanken-Aktion der FPÖ war ein voller Erfolg und begeisterte zahlreiche Autofahrer (v.l.n.r.: FPÖ-Wien-Klubobmann Maximilian Krauss, Landesparteiobmann Dominik Nepp und Generalsekretär Michael Schnedlitz).

22. März 2026 / 20:03 Uhr

Großer Andrang und begeisterte Autofahrer: Blaue Tank-Aktion war voller Erfolg

Mit einem eigenen Konzept will die FPÖ die Explosion der Spritpreise stoppen und demonstrierte die Idee mit einer Aktion, die bei den Wienern gut ankam.

Echte Entlastung statt Mini-Rabatt

Der Vorschlag der Freiheitlichen: Die CO₂-Steuer soll ersatzlos gestrichen und die Mineralölsteuer halbiert werden. Jede Tankfüllung soll dann um 44 Cent bei Benzin und um 40 Cent bei Diesel günstiger werden. Finanzieren könne man das durch den Stopp der Ukraine-Hilfen sowie durch Einsparungen bei ideologischen Klimaförderungen, argumentiert die Partei. Von der Ampel-Regierung waren zuvor nur sehr halbherzige Initiativen gekommen. So soll unter anderem die Senkung der Mineralölsteuer für eine kleine Entlastung von etwa zehn Cent pro Liter sorgen.

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Blaue Prominenz, Gutscheine und günstiger Sprit

Um zu zeigen, wie viel die Menschen damit wirklich sparen würden, kamen die Blauen auf eine ungewöhnliche Idee: Am heutigen Sonntag konnte an der Brunnentankstelle in Wien-Ottakring zu jenen Preisen getankt werden, die das FPÖ-Konzept vorsieht. Super gab es dort für 1,32 Euro pro Liter und Diesel für 1,52 Euro. Doch damit nicht genug: Für die Anwesenden gab es von der FPÖ sogar Tank-Gutscheine im Wert von 30 Euro.

Mit dabei waren unter anderem FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz, der Wiener Landesparteiobmann Dominik Nepp sowie der Klubobmann im Rathaus, Maximilian Krauss.

Zahlreiche Autofahrer tankten zu FPÖ-Preisen

Um 16 Uhr ging es los – und der Andrang war enorm: Bereits vor Start der Aktion warteten unzählige Autofahrer. Sogar die Polizei musste eingreifen: Beamte ließen jeweils etwa fünf Fahrzeuge gleichzeitig in die Straße einfahren, damit der Verkehr am Gürtel nicht zum Erliegen kam. Der Rest musste sich gedulden und die Straßen teilweise mehrfach umfahren, um in den Genuss der günstigen Preise zu kommen.

Kreative Aktion kam an

Den Service übernahmen bekannte Freiheitliche, wie etwa Krauss selbst. Die Autofahrer zeigten sich begeistert und reagierten durchwegs positiv auf die Aktion. Viele nahmen die Gelegenheit dankbar an und freuten sich über die zumindest kurzfristige finanzielle Entlastung beim Tanken. Die Stimmung an den Tankstellen war entsprechend lebhaft, auch die verteilten Gutscheine sorgten für große Freude.

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