ORF-Webseite

Der ORF erkannte offenbar seine Übertreibung – und korrigierte sie still und leise. Mileis Bewegung war plötzlich nicht mehr “am Bersten”, sondern “am Wanken” – aber auch diese Schlagzeile war längst überholt.

28. Oktober 2025 / 07:40 Uhr

Am Beispiel Argentinien: ORF berichtete meilenweit an der Realität vorbei

Würden solche Meldungen auf YouTube oder Facebook erfolgen, man würde das wohl klassische „Fake News“ nennen! Tatsächlich gestaltete sich die ORF-Berichterstattung über die Wahlen in Argentinien von peinlich bis realitätsfremd.

Vermeintlich “neutrale” Berichterstattung war pure Propaganda

Es mag schon sein, dass die vorwiegend von linken Journalisten gestaltete ORF-Welt gegenüber dem rechten Präsidenten in Argentinien, Javier Milei, voreingenommen und daher tendenziös ist. Doch was die Herrschaften im Zuge der Zwischenwahlen am Sonntag als vermeintlich „neutrale“ Berichterstattung veröffentlichten, entlarvte sich als pure Propaganda.


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Peinlicher Satz veschwand auf ORF-Webseite

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sah die Bewegung Mileis zuerst „am Bersten“, dann „am Wanken“ – und am Ende staunend am Gewinnen. Und nach dem historischen Wahlsieg des Reformers musste auch der peinliche Satz „Mileis Siegeszug ist zu Ende, das steht außer Zweifel“ von der ORF-Webseite verschwinden.

Diese Schlagzeile ist auf der ORF-Webseite nicht mehr zu finden. Auf Google wird man noch fündig.

Massiver Machtzuwachs

Wenn linke Journalisten an ihr eigenes Framing glauben, verschätzen sie sich gewaltig. So ist der herbeigesehnte Zusammenbruch von Javier Mileis Partei La Libertad Avanza („Die Freiheit schreitet voran“) völlig ausgeblieben – im Gegenteil sogar: La Libertad Avanza erreichte rund 40 Prozent der Stimmen, gewann in der Abgeordnetenkammer 27 Sitze (von 37 auf 64) und legte im Senat fünf Mandate zu. Gemeinsam mit liberal-konservativen Partnern rückt Milei nahe an eine Sperrminorität heran – ein massiver Machtzuwachs.

“Tal der Tränen” für Subventionsempfänger

Wie berichtet, bestätigten die Argentinier, dass sie genug von linker Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik haben, und stimmten für den Wandel. Der Wahlerfolg ist auch das Ergebnis einer von Milei eingeschlagenen, wirtschaftsliberalen Reformpolitik, die zwar zunächst das angekündigte „Tal der Tränen“ für viele Subventionsempfänger bedeutete, aber rasch die wirtschaftliche Gesundung einleitete, denn Argentinien war nach jahrzehntelanger linker Politik bettelarm und wirtschaftlich kaputt.


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