Leonore Gewessler und Gendern

In ihrer Amtszeit glänzte Leonore Gewessler mit links-grüner Klientel-Politik. Diese wird jetzt von der Verlierer-Ampel mit skurrilen Subventionen für NGOs fortgeführt.

23. September 2025 / 09:09 Uhr

Regierung hat Geld für „gendersensible Bubenarbeit“ und Anti-Muttertags-Lesung

Geld ist offensichtlich für alle da – nur nicht für Pensionisten und Familien. Zu dieser Erkenntnis muss man zwangsläufig kommen, wenn man einen Blick auf die Förderungen der Verlierer-Ampel und ihrer Vorgänger-Regierung wirft. Zum Beispiel: 124.940 Euro für „gendersensible Bubenarbeit“.

Geldsegen von Schwarz-Grün und von Verlierer-Ampel

Diese Subvention an die NGO (Nicht-Regierungs-Organisation) „poika – Verein für gendersensible Bubenbarbeit in Erziehung und Unterricht“ hat FPÖ-Nationalratsabgeordneter Hermann Brückl mit einer parlamentarischen Anfrage an Neos-Bildungsminister Christoph Wiederkehr herausgefunden. „Poika“ erhielt Geld sowohl von der schwarz-grünen Vorgänger-Regierung als auch von der Verlierer-Ampel.


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Doppelte Geschäftsführung

Welchen Mehrwert der Verein stiftet, der eine staatliche Alimentierung rechtfertigen würde, bleibt allerdings unklar. Auf der Webseite versucht man eine Erklärung:

Die gezielte Förderung von Mädchen* und TIN-Kindern bzw. -Jugendlichen (TIN steht für Trans, Inter und Nichtbinär) stellt einen wichtigen Fortschritt in der Gleichstellungspolitik dar. Gleichzeitig stehen Buben* und Männer* vor der Herausforderung, sich mit überholten Männlichkeitsbildern auseinanderzusetzen und ihre eigene Emanzipation voranzutreiben.

Das Konzept der NGO dürfte erfolgreich sein. Denn auf der Webseite kündigt der Verein ab 1. September eine neue doppelte Geschäftsführung an. Insgesamt umfasst das „geschlechterdiverse Team“ von „poika“ mehr als 20 Personen.

750 NGOs werden unter die Lupe genommen

„Poika“ ist eine von insgesamt 750 selbstdeklarierten NGOs, die sich die Freiheitlichen genauer anschauen – und mittels parlamentarischer Anfragen unter dem Titel „NGO-Business“ herausfinden wollen, ob die Fördergelder für sie tatsächlich nachvollziehbar sind, oder ob es sich bei diesen Vereinen nur um Geschäftemacherei handelt.

Im Fokus der Blauen steht dabei auch die NGO „IG FEMINISTISCHE AUTORINNEN“, die 43.590 Euro Steuergeld kassiert hat. Warum genau die feministische Literaturszene mit Steuergeld alimentiert werden muss, erschließt sich aus den Forderungen auf der Webseite des Vereins nicht.

“Schlag ins Gesicht für alle Mütter”

Als „besonders geschmacklos“ bezeichnete FPÖ-Nationalratsabgeordneter Markus Leinfellner in seiner parlamentarischen Anfrage an Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler (SPÖ) eine am 11. Mai 2025 abgehaltene “Anti-Muttertags-Lesung”. Leinfellner sagte:

Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle Mütter, die auf Grund von Sparzwängen jeden Euro für ihre Familie umdrehen müssen, während diese NGO mit Steuergeld gefüttert wird.

Gewessler glänzte mit grün-linker Klientel-Politik

In ihrer Amtszeit als Klimaschutz- und Verkehrsministerin glänzte Leonore Gewessler mit grün-linker Klientel-Politik auf Steuerzahler-Kosten, so auch bei der Vergabe von Aufträgen und Förderungen an durchwegs fragwürdige Vereine und NGOs aus dem Umfeld der „LGBTQ-Bewegung”. Trauriger Höhepunkt dieser ideologiegetriebenen Politik im Verkehrsressort war die mehr als 1.000 Euro teure Beauftragung einer „Drag Queen” für eine Werbekampagne. Alleine bis Ende 2024 entstanden dadurch Kosten in der Höhe von mehreren tausend Euro, wie die Anfragebeantwortung 18789/AB an FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker zu Tage brachte. Darunter fielen etwa ein „queerer Stadtspaziergang”, eine „Dating-Bim” sowie ein Workshop zu „Queerfacts”.

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