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Polizeiautos

Die Polizisten leisten in der Corona-Krise vorbildliche Arbeit, müssen sich aber Gemeinheiten in sozialen Netzwerken gefallen lassen.

29. März 2020 / 18:42 Uhr

Islamwissenschaftler bezeichnet Polizisten als „dreckige Wappler, in Löchern sitzend“

Unter dem freiheitlichen Innenminister Herbert Kickl genoss die Polizei das höchste Vertrauen unter allen abgefragten Berufsgruppen in der Bevölkerung. Dieses schwindet jetzt. Schuld sind abstruse Verordnungen im Schutze der Corona-Krise, die Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Werner Kogler (Grüne) zu verantworten haben.

Kontrolle von Einkaufstaschen

Wie berichtet, werden Polizisten sogar angehalten, Einkaufstaschen der Bürger zu kontrollieren, weil die Regierung vorgibt, nur lebensnotwendige Waren zu kaufen. Ein Schulheft gehört nach Auffassung der Politik nicht dazu, weshalb eine Mutter aus der Steiermark nun Strafe zahlen soll.

Eine solche Maßnahme versteht keiner. Wahrscheinlich nicht einmal die Polizisten, die die Verordnungen der Regierung – wohl oder übel – umsetzen müssen und sich so zu Buhmännern in der Bevölkerung machen. Das ist ungerecht, weil sie ja nur ihre Arbeit machen. Die Kritik gebührt anderen, nämlich jenen, die solche abstrusen Verordnungen hinausgeben.

Hass in sozialen Netzwerken

Der Hass trifft aber voll die Polizisten, die gerade in der Corona-Krisenzeit vorbildliche Arbeit leisten. In den sozialen Netzwerken geht man ohne Scheu auf sie los. Zuletzt wählte sogar der Politologe und Islamwissenschaftler Rami Ali auf Twitter eine Wortwahl, die niveauloser kaum sein kann (im Original inklusive Rechtschreibfehler):

Wenn ihr nix zu tun habt dann bleibt verdammt in euren Löchern sitzen und kriecht erst raus wenn ihr gebraucht werdet. Was für ein dreckiger wappler muss man sein, um sich an der Schikane und Angst von Kids aufzugeilen.

https://twitter.com/DerRami_/status/1243194242727583749

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