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Küchenmesser

In einem Asylwerberhaushalt in Wien-Hernals wurde ein harmloses Küchenmesser zu einer gefährlichen Stichwaffe.

5. Jänner 2020 / 18:03 Uhr

Afghanischer Asylwerber stach mit Messer Landsmann in Oberkörper und Hand

In Wien-Hernals kam es zu wieder einmal zu einem „milieubedingten Einsatz“ einer Stichwaffe. Ein 23-jähriger afghanischer Asylwerber hatte am Jahresanfang mit einem Landsmann, mit dem er gemeinsam wohnte, Alkohol konsumiert. Im Zuge des einvernehmlichen Alkoholkonsums kam es zum Streit, wobei der Asylwerber seinen Mitbewohner mit einem Küchenmesser attackierte. Grund des Streits soll ein Handyvideo gewesen sein, das der Mitbewohner nicht löschen wollte.

In Folge der Messerattacke wurde der zweite Afghane im Oberkörper und an der Hand erheblich verletzt. Er musste mit schweren Verletzungen von der Rettung ins Krankenhaus zur weiteren Versorgung abtransportiert werden.

Afghanischer Messerstecher wurde festgenommen

Die herbeigerufene Polizei konnte dem mutmaßlich gewalttätigen Afghanen die Stichwaffe abnehmen und ihn festnehmen. Das Messer wurde als Beweismittel sicherstellt. Jetzt liegt es an der Staatsanwaltschaft Wien, wie sie verfahrensmäßig mit dem Täter weiter umgeht.

Die mutmaßlich durch den Asylwerber angestellten Straftaten reichen von absichtlicher schwerer Körperverletzung bis hin zu einem möglichen Mordversuch. Näheres werden die weiteren Ermittlungen über den Tathergang und die Motivlage durch Polizei und Staatsanwaltschaft ergeben.

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