Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) fordert mit einer Petition, dass an Österreichs Schulen Deutsch gesprochen werden muss – und zwar auch am Pausenhof. Der Grüne Abgeordnete Michel Reimon reagierte darauf mit einem lupenreinen Hassposting.
Immer weniger Schüler mit deutscher Muttersprache
Die Petition hat bereits knapp 19.000 Unterstützer (Stand 11.12.2019) gefunden. Gefordert wird folgendes:
Deutsch soll Schulsprache sein. Das bedeutet, dass nicht nur im Unterricht (sog. “Unterrichtssprache Deutsch”), sondern auch in den Pausen und bei Schulveranstaltungen die deutsche Sprache verwendet werden muss (Prinzip “Schulsprache Deutsch“).
„Hatten im Schuljahr 2009/2010 noch 19% der Pflichtschüler in Oberösterreich nicht Deutsch als Muttersprache, so sind es knapp zehn Jahre später bereits 28%“, begründet Manfred Haimbuchner sein Verlangen an die Bundesregierung, die Forderung umzusetzen.
„Die FPÖ ist eine hasserfüllte Partei“
Heute ersuchte Haimbuchner die Abgeordneten zum Nationalrat, auf der Webseite der Petition ihre Position dazu sowie einen Kommentar abzugeben. Was dabei vom Grünen-Mandatar Michel Reimon kam, kann wohl nur als Hassposting gegen die FPÖ und alle ihre Wähler verstanden werden. Er schrieb:
Die FPÖ ist eine hasserfüllte Partei, die rassistische Politik sogar gegen Schulkinder machen will. Mir ist aber jedes einzelne Kind lieber als Menschen wie Manfred Haimbuchner. Also auf gut Deutsch: Schleichts euch vom Pausenhof mit eurem Hass, lasst die Kinder in Ruh.
Gemeinsam mit Krawall-Demonstranten unterwegs
Der Burgenländer Reimon, der für seine Partei zuletzt fünf Jahre lang im EU-Parlament saß, gilt als bestens vernetzt im linksextremen Lager. Er war im Vorjahr an Protesten gegen den EU-Gipfel unter österreichischem Vorsitz in Salzburg beteiligt. Dabei begleitete Reimon einen Zug Vermummter, der aggressiv in die Polizeiabsperrung marschierte und auf die Polizisten eindrosch. Dabei wurde er von einem Schlagstock der sich verteidigenden Einsatzkräfte getroffen und meinte anschließend, er habe nur versucht, „kalmierend einzugreifen“.
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