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5. Juni 2010 / 12:59 Uhr

Immer mehr Ökonomen für Euro-Abschied Griechenlands

Allen Einwänden zum Trotz unterstützen immer mehr Ökonomen die Forderung, Griechenland aus der Euro-Zone zu entfernen. Dirk Meyer, Professor an der Universität der Bundeswehr, tritt in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Focus“ gegen einen weiteren Verbleib Griechenlands in der Eurozone ein. Da der Vertrag von Maastricht keine Ausschlussmöglichkeit vorsieht, kann er sich einen „Golden Handshake“ für Griechenland vorstellen. Dieser solle dem maroden Staat angeboten werden, wenn er freiwillig aus der Währungsunion austritt.


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Die Zukunft der gemeinsamen Währung beurteilt Meyer folgendermaßen: Der Euro werde nicht zerbrechen. Probleme verursachen nämlich lediglich jene Länder, „die nach wirtschaftlichen Kriterien nicht in die Eurozone gehören.“, wie der Volkswirt abschließend urteilt. Dies entspricht der Forderung nach einem Kern-Euro, die in Österreich von der FPÖ erhoben wird. Der Kern-Euro würde wirtschaftlich schwächere (Noch)-Euroländer nicht mehr beinhalten und ihnen die Möglichkeit geben, ihre Währungen abzuwerten und sich so – in Kombination mit anderen Maßnahmen – aus der Misere zu befreien.
 


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