Bei den Wahlen zum regionalen Parlament in der größten und einflussreichsten spanischen Region Katalonien konnten die konservativen Parteien einen klaren Sieg verbuchen. Die Sozialisten müssen nun nach sieben Jahren ihre Macht an die Nationalisten abtreten, die mit rund 38% und 62 der 135 Sitze nur knapp die absolute Mehrheit verpassten. Die Sozialisten kamen hingegen nur noch auf 18% und 28 Sitze. Die Wahlbeteiligung lag bei 60%.
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Die von der FPÖ unterstützte „Plataforma per Catalunya“ konnte ihre Stimmen auf rund 75.000 versechsfachen (2,4%) und wähnte sich im Laufe des Wahlabends bereits im Parlament. Durch ein schwaches Ergebnis in der Hauptstadt Barcelona gingen die drei Sitze jedoch noch verloren. Dennoch blickt die PxC nun zuversichtlich auf die Kommunalwahlen im nächsten Jahr.
Insgesamt brachte auch die Wahl in Katalonien eine deutliche Trendwende nach rechts, die sich mittlerweile europaweit immer mehr etabliert, zuletzt etwa bei den Lokalwahlen in der Ukraine und durch die Annahme der Ausschaffungsinitiative in der Schweiz.