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7. Februar 2011 / 07:15 Uhr

Hundeausbildung: SP-Minister Stöger vernichtet Existenzen

PetitionsübergabeAm 1. März 2011 soll eine Verordnung in Kraft treten, welche die Ausbildung und das Verhaltenstraining von Hunden regelt. Das klingt auf den ersten Blick unspektakulär und scheint keine Meldung wert zu sein. Für viele Menschen in diesem Land sind die Bestimmungen dieser Verordnung jedoch existenzgefährdend.

Vernichtung eines freien Gewerbes

Bisher war der Beruf des Hundetrainers gewerberechtlich geregelt, und viele hoch qualifizierte Menschen gingen diesem schönen Beruf nach. Dem will Minister Alois Stöger (SPÖ) nun ein jähes Ende bereiten. Künftig sollen nur noch  Jagdgebrauchshundeverbandstrainer, Diensthundeführer sowie die Vereine ÖKV (Österreichischer  Kynologenverband) und ÖHU (Österreichische Hundesport Union) zur Ausbildung von Hunden berechtigt sein. Damit würde Stöger den beiden genannten Vereinen in der Hundeausbildung eine Monopolstellung verschaffen. Alle privaten Hundeschulen, die bisher ausgezeichnete Leistungen gebracht haben, wären zum Zusperren gezwungen. Private Hundetrainer stünden vor dem beruflichen Aus  und auch Tierschutzvereine wären künftig von dieser Tätigkeit ausgeschlossen.

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Widerstand formierte sich

Petitionsübergabe

Petitionsübergabe

FPÖ-Politiker bei der Petitionsübergabe an Nationalratspräsidentin Prammer.
Foto: FPÖ

Ende Jänner ging die Begutachtungsfrist zu Ende. Viele Hundeliebhaber nützten die Gelegenheit, beim Bundesministerium für Gesundheit ihre Einwendungen einzubringen. Auf politischer Ebene nahm sich der freiheitliche Nartionalratsabgeordnete Werner Neubauer dieser Thematik an und überreichte Nationalratspräsidentin Barbara Prammer am 26. Jänner eine Petition mit 5000 Unterstützungserklärungen, um Minister Stöger zu einem Umdenken zu bewegen und damit berufliche Existenzen zu retten. Es bleibt abzuwarten, ob sich Stöger den Bürgern dieses Landes verantwortlich fühlt und sich eines Besseren belehren lässt, oder ob er seine zentralistische Politik ohne Rücksicht auf die Betroffenen durchziehen wird.

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