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1. Juni 2011 / 12:09 Uhr

ÖVP-Familienbund mit Wünschen an die eigene Partei

BildIm Rahmen einer Pressekonferenz anlässlich des internationalen Tages des Kindes ließ die Präsidentin des Familienbundes, die burgenländische Landtagsabgeordnete Andrea Gottweis, mit überaschenden Forderungen im Familienbereich aufhorchen. So verlangte die ÖVP-Politikerin die längst überfällige Valorisierung der Familienbeihilfe.

 

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Andrea Gottweis stellt familienpolitische Forderungen an die eigene Partei.
Foto: unzensuriert.at

Dieser von der FPÖ immer wieder beantragte Schritt lag seit Dezember 2008 unbehandelt im Familienausschuss des Parlaments und kam erst vor wenigen Wochen auf die Tagesordnung im Hohen Haus und wurde mit Stimmen der ÖVP und SPÖ abgelehnt. Hier gilt es wohl zu hoffen, dass sich der Familienbund – der sich als Lobbying-Organisation in der ÖVP versteht – parteiintern durchsetzen kann. Die freiheitliche Familiensprecherin Anneliese Kitzmüller wird dieses Anliegen jedenfalls unterstützen und der ÖVP durch einen diesbezüglichen Antrag neuerlich die Möglichkeit geben, Wort zu halten.

Gottweis forderte auch die Aufwertung der Teilzeitarbeit für Eltern. Hier gilt es, entstehende Nachteile bei der Pensionsberechnung wettzumachen und Eltern somit auch ein Stück der durch den Staat oft fehlenden Anerkennung zurückzugeben.


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Bezweifeln muss man jedoch die Chance der ÖVP-Organisation, ihre Forderungen mit dem Koalitionspartner SPÖ umzusetzen, von der die Blockadepolitik gegen eine familienfreundlichere Gesellschaft ausgeht. Ihre Vorstellungen eines Weges zu einer familienfreundlichen Gesellschaft wird die FPÖ am 14. Juni um 18 Uhr im Palais Epstein erneut präsentieren. Bei dieser Gelegenheit wird auch das neue Buch der freiheitlichen Abgeordneten Anneliese Kitzmüller "Wir sind Familie" präsentiert.


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