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24. August 2012 / 06:00 Uhr

Israel verfolgt Cyberkrieg-Pläne gegen den Iran

Der als Geheimdienstexperte geltende Richard Silverstein veröffentlichte auf seinem Blog "Tikun Olam" (dt. "Heilung und Wiederherstellung der Welt") ein streng geheimes israelisches Dokument, das ihm durch eine Quelle im israelischen Militär zugespielt wurde. Darin werden Details über mögliche Attacken auf Befehl der Netanyahu-Regierung in Form von Cyber- und Raketenangriffen auf militärische und zivile Einrichtungen des Irans ausgebreitet.

Atomanlagen sollen ausgeschaltet werden

Die iranische Führung soll dadurch vollständig in ihrem Handeln gelähmt werden, damit sie nicht einmal mehr "wissen, was innerhalb ihrer Landesgrenzen geschieht". Weiter sollen alle Führungskräfte, die für das iranische Atomprogramm wichtig sind, "komplett" ausgeschaltet und die Atomanlagen zerstört werden. Dies soll mit Raketen, die eine Reichweite von bis zu 300 Kilometer erreichen, und von den israelischen U-Booten aus, die sich im Persischen Golf befänden, geschehen. Einige Raketen sollen den Reaktor in Arak treffen, der laut Annahmen der Israelis Plutonium und Tritium produzieren soll. Auch sollen alle Kommunikationssysteme wie Internet, Telefonverbindungen, Satellitensysteme usw. lahmgelegt werden. Mithilfe von Karbon-Fasern will man Umspannwerke schwer beschädigen.


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Die geheime Quelle von Silverstein befürchtet wie viele andere Israelis einen Krieg gegen den Iran in absehbarer Zeit. Solch ein Ereignis könnte zu einer permanenten Spannungslage im Nahen Osten führen, wodurch zivile Prozesse wie Demokratisierung etc. verhindert werden. Daher versuchen Kriegsgegner, dieses Szenario mithilfe von Veröffentlichungen streng geheimer Dokumente zu verhindern.


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