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EU

1. Jänner 2013 / 10:41 Uhr

Europäische Union will Bürgern an den Wasserhahn

Neue Bürokratie kommt auf Europas Bürger zu. Still und heimlich basteln EU-Beamte in Brüssel an einer neuen Verordnung, die die Funktion von Wasserhähnen in der gesamten Europäischen Union neu regeln soll. Ähnlich der seinerzeitigen Feuerzeug- oder Glühbirnenverordnung sollen nun auch die Wasserhähne unter das Brüsseler Joch gezwungen werden. Nach außen hin geben sich die Beamten zugeknöpft und erklären ihre „Vorarbeiten“ mit dem Ziel der „Ressourcenschonung“.

Ein an die mediale Öffentlichkeit gelangter „Arbeitsplan“ der EU-Kommission sieht bis zum Jahre 2014 die Etablierung „wasserbezogener Produkte, z.Bsp. Wasserhähne und Duschköpfe“ vor, die aus Gründen der Ressourceneffizienz neu geregelt werden sollen. Künftig sollen bei jedem Neubau und bei jeder Renovierung in den 28 Mitgliedsstaaten solche neuen Wasserhähne eingebaut werden. Damit sind auch gigantische Finanzvolumen in Bewegung, die jenen Anbietern zufließen werden, die diese „neuen“, EU-konformen Wasserhähne und Duschköpfe dann im Sortiment führen.

FDP-Abgeordneter spricht von Planwirtschaft und Dirigismus


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Auf der Grundlage einer sogenannten „ „„ Ökodesign-Richtlinie“ soll dieses Projekt in einem Regelungsausschuss aus Mitgliedsstaaten und Verbänden an der europäischen Öffentlichkeit vorbeigeschmuggelt werden. Scharf geht der FDP-Umweltexperte und EU-Abgeordnete Holger Krahmer mit diesem Vorhaben ins Gericht. Er bezeichnet es wörtlich als „Musterstück aus Planwirtschaft und politischem Dirigismus.“ Mit solchen Ansinnen würden EU-Beamte nun bereits die „Badezimmer der EU-Bürger“ betreten wollen.


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