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24. Feber 2013 / 19:11 Uhr

Sudetendeutsches Gedenken zum 94. Jahrestag des Bekenntnisses zu Österreich

Am 2. März 2013 gedenken die Sudetendeutschen in Österreich und ihre Freunde der Geschehnisse des 4. März 1919, aber auch der Vertreibung und der Ermordung von 241.000 Menschen im Jahr 1945. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs okkupierten die Tschechen gegen den erklärten Willen der Sudetendeutschen, aber mit Unterstützung der Alliierten, das Sudentenland. Aus diesem Grund riefen alle dudetendeutschen Parteien – Großdeutsche, Sozialdemokraten und Christlich-Soziale – zu einem Generalstreik und zu friedlichen Kundgebungen auf. Das tschechische Militär antwortete mit Waffengewalt.

Tschechen schossen auf wehrlose Kundgebungsteilnehmer

Während die Sudetendeutschen friedlich für ihr Selbstbestimmungsrecht eintraten, machte das tschechische Militär gnadenlos von der Schusswaffe Gebrauch. In Kaaden und anderen Städten wurden 54 Sudetendeutsche erschossen, darunter Kinder und alte Menschen. Dazu kamen über 100 zum Teil schwer Verletzte, die Opfer der Waffengewalt wurden. Noch grausamer traf es die Sudentendeutschen und ihre volksdeutschen Landsleute in der Tschechei 1945. Durch Mord, Vergewaltigung und Vertreibung fanden insgesamt 241.000 Sudetendeutsche den Tod. Neuerlich zeichneten tschechische Milizen für die Bluttaten verantwortlich. Staatspräsident Eduard Benes legitimierte das mörderische Treiben durch die von ihm erlassenen Dekrete, die bis heute Teil des tschechischen rechtsbestands sind.


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Gedenkrede von Helmut Krünes

In Österreich wird der Ereignisse der Jahre 1919 und 1945 mit einer Veranstaltung am 2. März 2013 um 15 Uhr im Haus der Begegnung Mariahilf, Königseggasse 10, 1060 Wien gedacht. Die Gedenkrede hält der ehemalige Verteidigungsminister Helmut Krünes (FPÖ). Musikalisch wird die Feier durch den Chor des Schwabenvereins Wien und die Sudetendeutsche Musikgruppe Wien begleitet.


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