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Staatliche Dolmetscherkosten für Asylanten explodieren

Die staatlichen Dolmetscherkosten für Asylanten machten allein im Jahr 2012 1,3 Millionen Euro aus. Bei der Erstaufnahmestelle Ost (Traiskirchen) liefen insgesamt 914.000 Euro auf, bei der Erstaufnahmestelle West (Thalham) 390.354 Euro. Dies ist das Ergebnis einer Anfrage von FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky an Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP).

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Dolmetscher haben zentrale Rolle im österreichischen Asylwesen

Die Dolmetscher nehmen im österreichischen Asylwesen eine zentrale Rolle ein. In einer Broschüre des Innenministeriums wird diese so zusammengefasst:

Die AsylwerberInnen sind auf die DolmetscherInnen angewiesen, um den Vernehmungsleitern und Vernehmungsleiterinnen ihre Asylgründe mitteilen zu können. Sie müssen darauf vertrauen, dass die DolmetscherInnen ihre Angaben richtig und vollständig dolmetschen. Für die AsylwerberInnen kann eine richtige (oder falsche) Dolmetschung über ihre Anerkennung als Flüchtlinge oder ihre Rückschiebung in ihr Heimatland (und damit möglicherweise Verfolgung und Tod) entscheiden.

Laut Innenministerin haben die Dolmetscher eine „einflussreiche Position“ und „große Macht“, die eventuell auch zur „ungebührlichen Einflussnahme“ missbraucht werden könnte. Durch die wachsende Zahl der Asylwerber wird dieses Betätigungsfeld zu einer immer zentraleren Einnahmequelle für Dolmetscher. Sie ordnen sich damit in jene Berufsgruppen ein, die mit dem Asylwesen gute Geschäfte machen.

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