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31. März 2013 / 15:00 Uhr

Vermeintliches Opfer bei SCS-Raubüberfall war selbst Täter

Nach 9 Monate langer Ermittlungszeit wurde nun ein Überfall in der Shopping City Süd (SCS) im Mai 2012 gebracht. Während ein ungarischer Büroleiter und der tschetschenische Kraftfahrer Dzimhazi W. mit der Tagesabrechnung beschäftigt waren, wurden sie von drei ausländischen Tätern brutal überfallen. Die vorerst Unbekannten erbeuteten dabei einen hohen Betrag an Bargeld. Mit einer Faustfeuerwaffe ausgestattet, wurden die Überfallenen schwer verletzt und misshandelt.

Opfer plante den Überfall selber

Aufgrund der Vorgehensweise der Täter schloss das Bundeskriminalamt auf ein ausreichendes Insiderwissen und bezog das vermeintliche Opfer Dzimhazi W. mit in den Täterkreis ein. Schon im Dezember konnte einer der mutmaßlichen Täter, ebenfalls ein Tschetschene, in seiner Heimat festgenommen und in die Justizanstalt Wr. Neustadt überstellt werden. Er selbst zeigte sich kaum geständig, belastete jedoch den Kraftfahrer W. maßgeblich, wodurch der Verdacht der Ermittler bestätigt wurde.


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Als weiterer mutmaßlicher Täter wurde der Asylwerber Aslan S. identifiziert, der jedoch zu diesem Zeitpunkt bereits nach Moskau abgeschoben worden war. Sein derzeitiger Aufenthaltsort ist unbekannt. Auch das vermeintliche Opfer Dzimhazi W. ist mittlerweile unauffindbar.

Mit falschen Papieren noch in Österreich?

Weil sich die Familien der beiden untergetauchten Täter weiterhin in Österreich aufhalten, stehen Vermutungen im Raum, dass sich die beiden mutmaßlichen Kriminellen womöglich eine gefälschte Identität zugelegt haben und sich wieder oder noch immer in Österreich befinden.

Ein weiterer Beteiligter des brutalen Raubüberfalles, bei dem das Opfer gefoltert und misshandelt wurde, konnte bis jetzt nicht ausgeforscht werden.


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