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CDU

1. Mai 2013 / 09:07 Uhr

Schäuble nimmt AfD “nicht ernst” und stemmt sich gegen deutsche Aufwertung

Die Reaktionen des deutschen Volkes auf das Trauerspiel, das sich in der EU abspielt, sind nun auch für die Politik nicht mehr zu ignorieren, seit die Anti-Euro-Partei “Alternative für Deutschland” (AfD) regen Zulauf erhält. Nun fühlt sich der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble – der für die meisten Euro-Manöver Deutschlands die Verantwortung trägt – berufen, sich dazu zu äußern. Doch anstatt die europäische Finanzpolitik zu thematisieren, bläst er zum Angriff auf die AfD und ihre Wähler.

Laut Schäuble kann die AfD “nicht ernst genommen werden“. Eine Partei, die “nur gegen irgendetwas ist”, werde “in Deutschland nicht erfolgreich sein”. Offenbar vergisst der Minister jedoch, dass die AfD sich genau für jene Wähler, die sich dem finanziellen EU-Diktat nicht weiter unterwerfen wollen, als Alternative präsentieren will und genau damit ins Rennen tritt, ohne mit weiteren politischen Aussagen punkten zu wollen.

Schäuble warnt vor Euro-Austritt


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Trotzdem behauptet Schäuble, der AfD gegenüber “nicht überheblich” zu sein – vermutlich im Bewusstsein, dass die CDU ohnehin mit sinkendem Wählervertrauen zu kämpfen hat. Immerhin ist die Linie der vermeintlich konservativen Partei bezüglich EU und Euro nahezu ident mit den anderen EU-Befürwortern. Schäuble hält einen Austritt aus dem Euro für “fatal”, da die deutsche Währung eine “deutliche und dauerhafte Aufwertung” erfahren würde, die sich negativ auf den Exportumsatz auswirken würde – ungeachtet der Tatsache, dass der deutsche Export momentan in Ländern außerhalb der EU boomt.


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