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13. Mai 2013 / 15:00 Uhr

Verteidigungsministerium lieferte Grundwehrdiener einer Rattenplage aus

Wortreich hatte der neue Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) in den letzten Wochen versprochen, dass es für die österreichischen Grundwehrdiener wesentliche Verbesserungen in ihrem Wehrdienst-Alltag geben werde. Keine Schikanen, fundierte Ausbildung und partnerschaftlicher Umgang mit Ausbildnern und Vorgesetzten standen auf der Ankündigungsagenda des roten Verteidigungsministers, der seinen glücklosen Vorgänger Norbert Darabos (2007 bis 2013) ablösen musste. Zu den alltäglichen Problemen der heimischen Grundwehrdiener scheint Klug jedoch noch nicht vorgedrungen zu sein.

Mundfäule durch Rattenplage

Die Grundwehrdiener beim Panzerbataillon 33 in der Burstynkaserne in Zwölfaxing sind schon seit Monaten laut der Zeitung Heute von einer massiven Rattenplage betroffen. Dort sind insgesamt 160 Soldaten, 28 Kampfpanzer Leopard 2A4 und drei Bergepanzer M88 stationiert. Neben über hundert Grundwehrdienern für das Panzerbataillon 33 werden auch für andere Dienststellen Wehrdiener ausgebildet.


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Laut Heute sind die Zustände durch das massives Auftreten der Nagetiere untragbar geworden. Kellerräumlichkeiten waren mit Rattenexkrementen übersäht, die diensthabenden Grundwehrdiener von einer potentiellen Verseuchung durch über Rattenkot übertragbare Hantaviren bedroht. Diese können zu Nierenversagen und inneren Blutungen bis hin zum Tod führen. Ein Grundwehrdiener soll sogar an Mundfäule erkrankt sein und musste sich in ärztliche Behandlung begeben. Erst nach diesem Vorfall wurde durch das Verteidigungsministerium ein Kammerjäger in Marsch gesetzt, der die Rattenplage beendete.


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