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8. Juli 2013 / 09:03 Uhr

Großbritannien schob Radikal-Islamisten Abu Qatada ab

Großbritannien hat nach einem jahrelangen juristischen und diplomatischen Tauziehen nun endlich den gefährlichen radikal-islamistischen Prediger Abu Qatada abgeschoben. Der Jordanier, mit bürgerlichem Namen Omar Mohammed Othman. war einer der engsten Vertrauten Osama bin Ladens. Er galt als einer seiner Statthalter in Europa. Seit 1993 hielt sich Abu Qatada in London auf und ging dort seiner Profession als islamistischer Hassprediger und Organisator muslimischer Extremistennetzwerke nach.

In seinem Heimatland Jordanien wurde Abu Qatada im Jahr 1999 in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Diese Höchststrafe wurde später zwar in lebenslange Haft umgewandelt, im Jahr 2000 kam aber noch eine Zusatzstrafe von 15 Jahren Haft dazu. Grund war die Beteiligung an mutmaßlichen Anschlagsplänen in Jordanien und anderen Ländern des Mittleren und Nahen Ostens.

Als Hetzer in Großbritannien


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In seiner Wahlheimat Großbritannien betätigte sich der Extremist vor allem als islamistischer Hetzer gegen den Westen. Seit 2002 war er deshalb auch oftmals in Haft bzw. stand unter Hausarrest. Bereits in der Vergangenheit wollte Großbritannien den Prediger in seine Heimat Jordanien abschieben, dies scheiterte aber an den Höchstgerichten. Die britische Regierung, an der Spitze Ministerpräsident David Cameron von den Konservativen ist deshalb umso zufriedener, dass Abu Qatada nun endlich nach Jordanien abgeschoben wird, um dort seine Strafe zu verbüßen.


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