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BBC

14. August 2013 / 05:00 Uhr

Britischer Staatsfunk: Statistik zeigt Linkslastigkeit

Das britische “Centre of Policy Studies” hat die Ausrichtung des britischen Senders BBC genau unter die Lupe genommen: Schon oft wurde ihm Linkslastigkeit vorgeworfen, nun bewahrheitete sich dieser Vorwurf anhand der Untersuchung messbarer Fakten. Beispielsweise erhalten linksgerichtete “Think Tanks” nicht nur mehr Berichte und Sendezeit, ihre Einschätzungen werden dem Konsumenten auch als Fakten verkauft, während bei rechtskonservativen Studien immer die Ausrichtung der Forscher quasi als Warnung hinzugefügt wird. 

Rechte Ansichten werden dämonisiert

“Unsere Resultate zeigen, dass die BBC eine linke Tendenz aufweist – sowohl in der Menge der berichteten Meinungen als auch in der Art und Weise, wie diese präsentiert werden”, so Oliver Latham, Leiter der Studie, gegenüber der Sunday Times. “Die BBC behandelt Ansichten rechts der Mitte als extremer und versieht sie öfter mit Warnungen als ungefähr gleichwertige Ansichten links der Mitte.” Dies zeigt sich zum Beispiel darin, dass von vier untersuchten linken Organisationen bloß eine einzige in mehr als zehn Prozent ihrer Erwähnungen eine ideologische Warnung erhielt – bei den rechten Organisationen kommen die “Warnungen” bei 25 – 60 % der Erwähnungen vor. 


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Ebenso werden Ansichten gewisser Organisationen dadurch verstärkt, dass sie als “unabhängig” bezeichnet werden, berichtet der Telegraph. Drei Viertel der linken Organisationen erhielten diese Auszeichnung, hingegen nur ein einziger rechter “Think-Tank”. Latham kann sich nicht erklären, woher diese Ausrichtung kommt, sie könne ein Produkt unbewussten journalistischen “Gruppendenkens” oder absichtlicher Verzerrung sein. Er fordert jedenfalls eine Reaktion vom BBC und fügt hinzu, dass die Glaubwürdigkeit eines angeblich unparteiischen und neutralen Senders unter solchen Zuständen leide.


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