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20. Oktober 2013 / 13:30 Uhr

SPÖ-Bürgermeister Schaden legt alle Parteiämter zurück

Jetzt bröckelt die rote Bürgermeisterfront in den Landeshauptstädten. Vor wenigen Tagen legte der Linzer SPÖ-Stadtchef Franz Dobusch wegen des BAWAG-Swap-Skandals alle seine Ämter nieder, nun  zieht sich der Salzburger Bürgermeister Heinz Schaden aus allen Parteifunktionen in Stadt und Land zurück. Sowohl als Stadtparteiobmann als auch als stellvertretender Landesparteiobmann nimmt Schaden den Hut. Auch ihm sitzt ein Veranlagungsskandal, der zu Hausdurchsuchungen und Beschlagnahme von Unterlagen geführt hatte, im Nacken. Dazu kommen unterschiedliche Auffassungen über die zukünftige Rolle der SPÖ in der Salzburger Landespolitik.

Der SPÖ bricht offensichtlich die Bürgermeisterfront in den Landes- und Statutarstädten langsam aber sicher weg, – einzig und allein der Wiener Bürgermeister Michael Häupl denkt (noch nicht) an ein Ende. Dabei sind seine Finanzskandale noch mehr und größer als die von Linz und Salzburg zusammen.

Schaden ist mit SPÖ-Parteilinie sehr unzufrieden

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Sehr unzufrieden ist der Salzburger SPÖ-Bürgermeister Schaden offensichtlich mit der derzeit von der Landes-SPÖ umgesetzten Oppositionspolitik. Schaden ortet Sand im Getriebe der SPÖ und möchte sich wohl vor den Gemeinderatswahlen im März 2014 vom Abwärtskurs der Sozialdemokratie auf Landes- und Bundesebenen befreien. Vor allem die derzeitige Totalopposition der ehemaligen Landeshauptfraupartei geht Schaden gegen den Strich. Er diagnostiziert der eigenen Gesinnungsgemeinschaft einen “langen Erholungsweg”, bis man zur alten Stärke als Nummer eins in der Landespolitik zurückkehren könne.

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