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27. Oktober 2013 / 23:00 Uhr

Südafrikas Präsident Zuma kündigt Investitionsschutz für Deutsche

Der linke südafrikanische Staatspräsident Jacob Zuma vom African National Congress (ANC) hat nun das Investitionsschutzabkommen zwischen Südafrika und Deutschland gekündigt. Damit verlieren deutsche Unternehmer und Firmen den Schutz für ihre Investitions- und Beteiligungsprojekte in Südafrika. Durch staatliche Maßnahmen wie etwa Enteignungsgesetze oder Verwaltungsanordnungen kann so deutsches Vermögen jederzeit beschlagnahmt und für verstaatlicht erklärt werden. Mit dieser Maßname führt das korrupte und politisch weit links stehende Regime in Pretoria einen weiteren Schlag gegen internationale Wirtschaftsbeziehungen mit westlichen Nationen.

Seit dem Beginn der Regierungsübernahme durch den ANC haben nicht nur sehr viele weiße Staatsbürger wegen den fehlenden ökonomischen Perspektiven das Land verlassen, sondern auch sehr viele internationale Firmen. Zuma und seine Mitstreiter haben in vielen Bereichen ein neues Apartheid-System gegen Weiße etabliert.

700 deutsche Unternehmen sind zukünftig ungeschützt

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Aktuell sind 700 deutsche Unternehmen mit rund 100.000 Beschäftigten in Südafrika wirtschaftlich aktiv. Laut dem Regime in Pretoria sollen vom Wegfall des Investitionsschutzes nur “neue Projekte” betroffen sein. Die in Südafrika tätigen Unternehmer trauen dieser Aussage jedoch nicht. Laut einer Umfrage der deutschen Industrie- und Handelskammer ist die Mehrheit der in Südafrika tätigen Firmen mit dem dortigen Regime sehr unzufrieden. Das Geschäfts- und Investitionsklima sei so schlecht wie seit Jahren nicht. Vor allem rasant steigende Arbeitskosten, unzählige Streiks, schlechte Verwaltung und mangelndes Ausbildungsniveau der schwarzen Südafrikaner werden von europäischen Firmen kritisiert.

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