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14. Mai 2014 / 15:23 Uhr

Politologen sehen weitere US-Aggression gegen Russland

Eine eindeutige US-Aggression diagnostiziert der ukrainische Politologe Juri Gorodnenko in der aktuellen Ukraine-Politik des Westens unter Führung Washingtons gegenüber dem Moskauer Radiosender Stimme Russlands. Gorodnenko sieht auch in anderen GUS-Staaten eine unmittelbare Gefahr eines von CIA, FBI und Privatsöldnern gesteuerten Staatsstreichs nach dem Vorbild der sogenannten “Revolution” am Maidan-Platz in Kiew. Mit Hilfe eines Netzwerkes von gesteuerten Revolutionären habe die US-Administration unter Präsident Barack Obama auf die sogenannte Nationalitätenfrage gesetzt, und die ukrainische Bevölkerung gegen die Russen im Osten des Landes ausgespielt.

Dies könnte nun auch in anderen GUS-Staaten der Fall sein. Der Politologe Gorodnenko sieht dahinter eine ausgeklügelte Strategie der USA:

Im Moment findet eine unmittelbare Aggression der USA gegen Russland statt. Alles, was in der Ukraine passiert, richtet sich nicht gegen sie. Amerika will Russland als seinen wichtigsten Rivalen ausschalten. Ein direkter Schlag gelingt ihnen nicht, sie haben es bereits versucht mit der Opposition, mit dem Bolotnaja-Platz, aber dabei ist nichts herausgekommen. So versuchen sie, die Lage in Russlands Nachbarstaaten zu destabilisieren. Die Grenzen sind offen, und die Wirtschaftsprobleme werden sich vor allem auf Russland auswirken.

Geplante Ukrainisierung des Ostens als Dauerkonfliktherd


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Aber auch für die Ukraine selbst geben sich russische Experten pessimistisch, wie etwa Alexej Makarkin, stellvertretender Direktor der Moskauer Denkfabrik des Zentrums für politische Technologien (CPT), gegenüber der Stimme Russlands ausführt:

Der nationale Faktor wurde nach dem Machtantritt der Revolutionäre angesprochen, vor denen man sich im Osten aus mehreren Gründen gefürchtet hatte. Man befürchtete eine zwangsläufige Ukrainisierung, und tatsächlich hoben sie gleich nach dem Machtantritt das Gesetz über regionale Sprachen auf. Man befürchtete eine Annäherung an den Westen, was man sich im Osten des Landes nicht wünschte.


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