Zum Inhalt springen

_

Standard-Redakteur in den USA festgenommen

Im Zuge der Unruhen im US-amerikanischen Örtchen Ferguson, reiste auch ein österreichischer Reporter an, um direkt vor Ort zu berichten. Frank Herrmann ist für den Standard und weitere Regionalzeitungen tätig. Erstere dürfte ihm die Reise zur Livereportage wohl auch bezahlt haben. An jenem Ort der USA wurde vor Kurzem ein schwarzer Jugendlicher von der Polizei erschossen, nun haben sich tausende Menschen solidarisiert und proben den Aufstand. Mitten darunter auch der linksgesonnene Hermann, welcher gestern in Handschellen abgeführt wurde.

Politische Anzeige

POLITISCHE ANZEIGE des FREIHEITLICHEN PARLAMENTSKLUBS. Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung

Widerstand gegen die Polizei auch in den USA

Aber auch ein journalistischer Kollege wurde zeitgleich abgeführt: Ansgar Graw, der für die Welt-Gruppe schreibt, teilt das Schicksal des österreichischen Schreibers und Fotografen. Knappe 3 Stunden verbrachten die Beiden im Gefängnis von St. Louis. Vorgeworfen wurde ihnen von der hiesigen Polizei, sich gegen Befehle verwehrt und abgesperrte Örtlichkeiten betreten zu haben. Herrmann hingegen versichert, die Bereiche, in der Nachts zahlreiche gefährliche Proteste stattfinden, nicht betreten zu haben.

Wenn er sich aber dort nicht aufgehalten hat, hätte ihn die Polizei wohl nicht in Handschellen abführen können. Auch außerhalb von Österreich scheint die linke Gutmenschenpresse nur ihre eigenen Regeln zu kennen. Die Polizei dürfte im Bundesstaat Missouri jedoch sehr viel weniger kompromisslos mit Verstößen umgehen.  „Die Polizei wollte verhindern, dass wir unseren Auftrag, über die Vorgänge in Ferguson zu recherchieren, erfüllen können“, dementiert indessen Kollege Graw.

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Teilen Sie diesen Artikel

Wie finden Sie diesen Artikel?

Klicken zum Abstimmen

Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal: