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15. Dezember 2014 / 10:05 Uhr

Litauische Bevölkerung ist mehrheitlich gegen den Euro

Die Bevölkerung von Litauen hat keine große Freude mit der Euro-Einführung. Das von Brüssel und der litauischen Regierung vorangetriebene Projekt der Euro-Einführung wird von der Bevölkerung mehrheitlich abgelehnt. Aktuell sind lediglich 26 Prozent für den Beitritt zur Währungsunion. 49 Prozent, also knapp doppelt so viele, sprechen sich dagegen aus. Gleichzeitig wird der Ruf nach einem Referendum vor der Währungseinführung in Litauen immer lauter.

57 Prozent wünschen sich eine Volksabstimmung über die neue Währung, lediglich 32 Prozent halten ein solches Referendum für nicht notwendig. Und gleich 64 Prozent sind sich unsicher, ob eine Einführung des Euro tatsächlich ökonomische Vorteile bringt.

Euro-Skepsis wächst in der gesamten EU

Die EU- und Euroskepsis wächst nicht nur in Litauen, sondern europaweit. So vertrauen nur mehr 43 Prozent der EU-Bürger den Institutionen und Einrichtungen der Europäischen Union. Euro und der Brüsseler Zentralismus sind unten durch bei den EU-Bürgern. Sie wollen nicht mehr länger von Mario Draghi und Co regiert werden.

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