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9. Jänner 2015 / 18:00 Uhr

Britischer Imam befürwortet Morde nach islamischem Recht

In einem Interview mit FoxNews äußert sich der britische Imam Anjem Choudary, der ehemalige Leiter des mittlerweile verbotenen Bündnisses Islam4UK, über den islamistischen Terroranschlag in Frankreich, dem 12 Journalisten zum Opfer fielen. Zuvor hatte er über seinen Twitter-Account zum Schlagwort "ParisShooting" gemeint, die "Redefreiheit erstrecke sich nicht auf Beleidigung des Propheten Allahs, was auch immer eure Ansichten der Ereignisse in Paris sind!"

Auf die Frage, ob Choudary somit unterstütze, was in Paris geschehen sei, antwortete dieser, dass die Dinge "im Zusammenhang" zum Vorgehen Frankreichs gegen den Islamismus gesehen werden müssen. Trotz der Tatsache, dass es in Frankreich Sharia-Zonen gibt, in die Nicht-Moslems sowie die französische Polizei sich nicht gefahrlos begeben können, sieht er den Islam durch eine "politische Verschiebung" in Europa bedroht, da konservative Parteien "anti-islamische Positionen offen vertreten dürfen".

Als Antwort auf die Frage, ob Beleidigung des Propheten demnach weltweit unter Strafe stehen sollte, erklärt der Imam weiterhin, dass die Anforderungen der Muslime im Kontext, in dem sie heute leben, berücksichtigt werden müssen. Ziel der Muslime sei natürlich die Einführung der Sharia überall auf der Erde. Weiters bestätigt er auf Nachfrage des Reporters, dass Ehebrechern, Homosexuellen und vom Islam abfallenden Gläubigen die Todesstrafe zusteht. "Islam" bedeute nicht "Friede", sondern "Unterwerfung", daher können Christen, Juden und Muslime friedlich zusammenleben, falls sich alle dem islamischen Recht unterwerfen. Das deutsche Magazin Focus schrieb übrigens von einem Talkshow-Eklat – allerdings deswegen, weil der Moderator den Imam als üblen Scheißkerl bezeichnete.


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