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20. April 2015 / 12:00 Uhr

FPÖ zerpflückt Kurz-Zahlen über angeblich gebildetere Zuwanderer

Nachdem Unzensuriert.at den Skandal-Sager von Integrationsminister Sebastian Kurz (ÖVP) über den angeblich höheren Bildungsgrad von Zuwanderern publik gemacht hatte, ging FPÖ-Bildungssprecher Walter Rosenkranz der Sache mit einer parlamentarischen Anfrage auf den Grund. Kurz fühlte sich offenbar ertappt und versuchte, sich mit falschen und verschwiegenen Zahlen aus der Affäre zu ziehen. Dabei überführte ihn jedoch bereits Unzensuriert.at und nun nahm auch die FPÖ in ihrem aktuellen TV-Magazin die von ihm gelieferten Zahlen unter die Lupe und setzte sie in Relation zur Realität. „Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass diese Anfragebeantwortung einfach falsch ist“, bringt es Walter Rosenkranz auf den Punkt.

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Denn das korrekte Ergebnis lautet: Autochthone Österreicher sind im Schnitt gebildeter als Zuwanderer. Der marginal höheren Akademikerquote bei Ausländern steht ein erheblich größerer Anteil von Menschen mit nur Pflichtschulabschluss gegenüber.


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Zuwanderer sorgen für Verdrängung am Arbeitsmarkt

Und nicht nur das: Selbst die „qualifizierten“ Zuwanderer wirken sich massiv negativ auf den österreichischen Staatshaushalt aus, denn sie nehmen weniger qualifizierten Österreichern, vor allem aber früher gekommenen Zuwanderern die Jobs weg. Ein massiver Verdrängungswettbewerb findet beispielweise im Reinigungsgewerbe statt, wo Ungarn, Rumänen, Polen und Slowaken immer stärker beschäftigt sind, während die Arbeitslosigkeit in diesem Sektor stetig steigt.

Es bleibt die Frage: Warum verklärt Minister Kurz diese Zustände durch sein Pauschallob für die angeblich so hohe Bildung der Zuwanderer? Walter Rosenkranz gibt im FPÖ-TV-Magazin die Antwort:

Was der Bauch nicht will, lässt der Kopf nicht zu, das sagt schon Nietzsche. Und in der Frage der unkontrollierten und verfehlten Zuwanderungspolitik ist die ÖVP mit der SPÖ im selben Boot. Sie müssen das schönreden, was sie in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten angestellt haben.


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