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31. Mai 2015 / 10:00 Uhr

Polen bietet Direkthilfe für verfolgte Christen an

Obwohl Polen sich vehement gegen die geplante EU-weite Verteilung der ankommenden Flüchtlinge stellt, hat es nun einen anderen, direkten Weg der Flüchtlingshilfe beschritten: In Zusammenarbeit mit einer polnisch-syrischen Organisation wurden um die 300 christliche Familien ausfindig gemacht, die in Syrien wegen ihres Glaubens in Lebensgefahr schweben. 60 davon sollen nun laut der Presseagentur ANSA in einer ersten Aktion in Polen angesiedelt werden.

Christen auf barbarische Weise verfolgt

Diese Ankündigung ließ Premierministerin Ewa Kopacz verlautbaren, nachdem sie vom neugewählten polnischen Präsidenten Andrzej Duda bezichtigt wurde, sich nicht genügend für Christen einzusetzen, die in Syrien „auf barbarische Weise verfolgt werden“.


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Mit Duda steht ein römisch-katholischer Konservativer an der Spitze des polnischen Staates, der momentan noch eine EU-freundliche Regierung hat. Er möchte unter anderem nach ungarischem Vorbild ausländische Banken und Supermärkte besteuern, um polnische Interessen zu wahren.


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