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14. Jänner 2016 / 16:54 Uhr

Schlechte Nachrichten für Obama – Syrische Armee im Vormarsch

In Syrien scheint sich das Kriegsgeschick zugunsten der syrischen Regierung gewendet zu haben. Für die von den USA unterstützten Rebellengruppen setzte es in den letzten Tagen schwere Niederlagen. Gleichzeitig befindet sich die syrische Armee gemeinsam mit ihren Verbündeten im Vormarsch in Richtung türkischer Grenze.

Arabische Medien wie Al Masdar News berichten derzeit beinahe stündlich von Gebietsgewinnen der syrischen Armee und vom Rückzug islamistischer Rebellen. Dazu konzentrieren sich die Regierungstruppen derzeit darauf, wichtige strategische Orte und Verbindungswege in der Provinz Latakia, von denen einige bereits von den Aufständischen zurück erobert werden konnten, unter ihre Kontrolle zu bringen.

Diese Nachrichten dürften weder für die Türkei, noch für die USA erfreulich sein, deren deklariertes Ziel es ist, den syrischen Staatspräsidenten Assad mit Hilfe islamistischer Rebellenmilizen zu stürzen. Mit den deutlichen Geländegewinnen der Regierungstruppen der letzten Tage scheint dieses Ziel in weite Ferne gerückt zu sein.


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Russland leitete Kriegswende ein

Möglich wurde diese Entwicklung erst durch die russische Luftunterstützung. Zuvor war Assad schwer in Bedrängnis und das Land drohte im islamistischen Terror zu versinken. Doch die Luftschläge zeigen bis heute Wirkung. Allein in den ersten zehn Tagen dieses Jahres flog die russische Luftwaffe bereits 311 Angriffe. Rückblickend ist es nicht verwunderlich, das sich der türkische Staatspräsident Recep Erdogan schon zu Beginn der russischen Luftangriffe auf Ziele islamistischer Rebellen besorgt zeigte, gefährden sie doch seine regionalen Großmachtgelüste erheblich. Wie unangenehm ihm der Eintritt Russlands in das Kriegsgeschehen tatsächlich ist, manifestiert sich am heimtückischen Abschuss des russischen Kampfbombers am 24. November letzten Jahres.


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