Schirrmacher fordert vom Islam, Gewaltaufrufe Mohammeds für ungültig zu erklären.

13. Jänner 2015 / 15:15 Uhr

Islamwissenschaftlerin: Mohammeds Thesen für ungültig erklären!

Nach dem muslimischen Terroranschlag in Paris vergangene Woche reißt die Diskussion um den Islam in ganz Europa nicht ab. Die deutsche Islamwissenschaftlerin Christine Schirrmacher lässt mit einem interessanten Vorschlag aufhorchen und fordert die Ungültigkeit der Kampfaufrufe von Mohammed. So lange diese nämlich Gültigkeit besäßen, würde weiter im Namen Allahs Gewalt ausgeübt.

Islam ist keine Religion der Liebe

„So lange die Kampfaufrufe Mohammeds und der Kalifen nicht für alle Zeiten für ungültig erklärt werden, wird der Islam sein Gewaltproblem nicht loswerden“, erklärt Schirrmacher gegenüber der Rheinischen Post. Die fundamentalen Quellen des Islams sehen demnach kein grundsätzliches Verbot von Kriegsführung und Gewalt zur Verteidigung der Religion vor. Im Gegenteil ruft der Koran dazu auf, sich an Mohammed zu orientieren und es ihm gleichzutun.


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Verurteilt wurden die Morde von allen kirchlichen Vertretern, welche sich aber nicht so weit wie Islamwissenschaftlerin Schirrmacher aus dem Fenster lehnen wollen. Sie setzen sich vor allem für „das grundlegende Gut des friedlichen Zusammenlebens zwischen Menschen und Völkern“ ein. Ranghohe Vertreter von evangelischer Kirche, Juden und Muslimen haben sich zudem in einem gemeinsamen Manifest gegen das Töten in Gottes Namen ausgesprochen. Sie bezeichnen die Bibel, Thora und auch den Koran als „Bücher der Liebe, nicht des Hasses“.

Islam muss sich von seinen Thesen lösen

Anders sieht dies allerdings Schirrmacher, die der Überzeugung ist, dass sich der Islam von seinen Thesen lösen muss, um das derzeit herrschende Gewaltproblem in den Griff zu bekommen: „Das Zentrum der islamischen Theologie ist die Lehre von dem einen Gott, dem sich der Mensch unterwerfen soll. Ein Gebot der generellen Nächstenliebe oder Feindesliebe kennt die islamisch-klassische Theologie nicht.“

 


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