Die Sanktionspolitik hat den Russlandmarkt für Maschinen ruiniert.

14. Dezember 2015 / 11:30 Uhr

Deutsche Maschinenbauer fürchten weitere Russland-Sanktionen

Alarmstufe Rot herrscht bei Deutschlands Maschinenindustrie. Werden die Russland-Sanktionen auch für das Wirtschaftsjahr 2016 verlängert, dann wird das für die deutschen Maschinenbauer zum produktionswirtschaftlichen Super-GAU. Allein heuer sind bisher die Exporte der deutschen Maschinenindustrie nach Russland um nicht weniger als 27 Prozent gesunken. Nur mehr Waren und Produktionsanlagen im Gegenwert von 3,58 Milliarden Euro konnten nach Russland exportiert werden.

Für das Gesamtjahr rechnet der Branchenverband der deutschen Maschinenbauer lediglich mit einem Gesamtumsatz von rund fünf Milliarden Euro mit Russland. Das wären um ganze drei Milliarden Euro weniger als 2013. Bereits 2014 war der Umsatz wegen des Ukraine-Konflikts und der im Anschluss daran erlassenen Sanktionen gegen Moskau um ganze 17 Prozent gefallen.

Russland ist auf Platz 10 im Exportranking zurückgefallen


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Durch die Sanktionspolitik des Westens ist Russland als Markt im Exportranking der deutschen Maschinenbauer von Platz 4 auf Platz 10 deutlich zurückgefallen. Sollten die Wirtschaftsblockadepolitik von Brüssel und Berlin gegenüber Moskau fortgeführt werden, dann geht man in den Chefetagen der deutschen Industrie jedenfalls von sehr düsteren Absatzchancen für 2016 aus. 

Diese verminderten Exportchancen nach Russland gefährden gleichzeitig auch viele Arbeitsplätze in der deutschen Industrie, – dies oft in strukturschwachen Gebieten wie etwa im Freistaat Thüringen


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