Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich

Die Banco Internacional do Funchal (BANIF) erhält 2,26 Milliarden Euro Unterstützung.

22. Dezember 2015 / 10:00 Uhr

Bankenkrise: Portugal muss schon wieder marode Bank retten

Schon wieder müssen Steuerzahler eine marode portugiesische Bank retten. In der Nacht vom 20. auf den 21. Dezember wurde in Lissabon entschieden, dass das mehrheitlich im Staatsbesitz befindliche Bankhaus Banco Internacional do Funchal (BANIF) mit insgesamt 2,26 Milliarden Euro unterstützt werden soll. Diese Summe wird durch einen direkten Staatszuschuss von 1,77 Milliarden Euro und weiteren 489 Millionen Euro aus dem Bankenfonds aufgebracht.

Bereits 2012 wurde die Bank mit einer staatlichen sechzigprozentigen Eigentümerübernahme in der Höhe von 700 Millionen Euro und einem Kredit von weiteren 400 Millionen Euro gestützt.

Santander schnappt sich marode BANIF um 150 Millionen Euro

Nach der Adhoc-Rettung durch Portugal schnappt sich die Santander-Bank die marode BANIF um vergleichsweise bescheidene 150 Millionen Euro. Aktuell hat die BANIF rund 2.200 Mitarbeiter und 161Filialen. Ihre Geschäfte erstrecken sich neben Portugal auf Madeira und den Azoren sowie vor allem auf Lateinamerika, Afrika und Asien. Die BANIF ist nicht die erste Bank, die mit massiven Staatsmitteln über Wasser gehalten wird. Heuer musste bereits die Banco Espirito Santo mit öffentlichen Mitteln gerettet werden.

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Politik aktuell

24.

Apr

13:58 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief


Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen
Share via
Copy link