Erst unlängst marschierte ein im deutschen Krefeld lebender Asylant zielsicher in den Duschbereich der Damen des örtlichen Schwimmbades. Absicht des Zuwanderers war dies laut eigenem Beteuern jedoch keinesfalls, er habe lediglich die Piktogramme falsch gedeutet. Nun sollten eindeutige Hinweisschilder für ein besseres Auskommen sorgen, auch in acht verschiedenen Sprachen sollte die Bäderordnung ausgehängt werden.
Hinweisschilder für Asylwerber
Obwohl nur ein Teil der in letzter Zeit angekommenen Migranten auch tatsächlich lesen und schreiben kann, soll nun in acht Sprachen ein neues Regelwerk für das Krefelder Bad ausgehängt werden. Damit es zu keinen unliebsamen Zwischenfällen in der Damendusche mehr kommt, sollen auch eindeutige Zeichen an den Türen angebracht werden, was jedoch in der Vergangenheit wenig Wirkung zeigte.
"Für die Verwaltung ist das nichts Neues. Dieser Prozess begleitet uns seit einigen Monaten", bestätigte Bäderchef Detlef Flick jetzt noch einmal im Sportausschuss. Interessanterweise gibt der Mann aber auch an, dass die Asylwerber sich des Öfteren in für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Bereiche wie dunkle Katakomben des Bades wieder finden würden. Jedoch mit keinerlei Hintergedanken, sondern weil sie sich verlaufen.