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Messerstechereien stehen in der Bundeshauptstadt an der Tagesordnung!

9. Mai 2016 / 17:42 Uhr

Wien kommt nicht zur Ruhe: Bandenkrieg am Gürtel

Die Polizei bekommt Wien nicht in den Griff und die rot-grüne Stadtregierung wundert sich, warum das Sicherheitsgefühl bei den Menschen von Tag zu Tag sinkt. Am Freitag und Samstag rückte die Exekutive zu Messerstechereien zwischen rivalisierenden Banden aus. Besonders brutal war es am Lerchenfelder Gürtel, wo ein 16-jähriger Asylwerber von einem 23-jährigen Ausländer niedergestochen wurde.

Messerstecherei auf der Tagesordnung

Wie die Tageszeitung Österreich berichtet, soll es bereits am Freitag gegen 20 Uhr zu einem Zwischenfall am Brunnenmarkt gekommen sein. Angeblich verhinderte ein Zeuge eine Messerstecherei, als er die Streithähne trennte. Wieder handelte es sich um eine Auseinandersetzung im Ausländermilieu. Vorfälle, die man in Wien seit den Prügeleien zwischen afghanischen und tschetschenischen Jugendlichen am Handelskai in Brigittenau bereits kennt.

Ernte der Willkommenspolitik

Die Willkommenspolitik von Ex-Kanzler Werner Faymann (SPÖ), Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) und Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne), die in einem Presse-Interview sagte, "Flüchtlinge kommen nach Wien, solange Grüne in Stadtregierung sind", darf nun die Bevölkerung ernten. Welche unrühmliche Rolle dabei der ORF einnimmt, hat Kurt Ceipek auf ORF-Watch.at beschrieben:

„16-Jähriger bei Massenrauferei in Wien schwer verletzt“, lautete der Titel zu einer vierzeiligen Kurzmeldung auf der Einstiegsseite von ORF.at. Das klingt harmlos, eher gar nicht meldenswert. Der in dem Vierzeiler genannte Ort der „Rauferei“ macht Wien-Kenner aufmerksam: Die „Rauferei“ ereignete sich am Lerchenfelder Gürtel. Das ist nicht viel mehr als einen Messerwurf entfernt vom unrühmlich berühmt gewordenen Wiener Brunnenmarkt.
Weil die Meldung vielleicht doch interessant sein könnte klickt man weiter zu <http://wien.orf.at/news/stories/2772920/>, wo ungefähr gleich getitelt wird. Nun weiß der gelernte ORF-Konsument, dass Hinweise auf einen Bandenkrieg zwischen jungen Ausländern gerne verschwiegen werden. Andererseits bemühen sich die ORF-Redakteure, möglichst wenig zu lügen und doch Tatsachen zu verschweigen oder zumindest zu verklausulieren.
Hier hat man es im ORF schon zu einer gewissen Meisterschaft gebracht, die vielfach schon beachtlichen Unterhaltungswert aufweist. So stand in der Meldung natürlich nicht zu lesen, dass es sich um eine gewalttätige und blutige Auseinandersetzung zwischen ausländischen Banden gehandelt haben dürfte. Zu lesen war aber: „Die Polizei konnte bisher keine Einvernahmen durchführen, da keiner der Beteiligten Deutsch spricht.“ Und immerhin gab es auch den Hinweis: „Ein 16-jähriger Asylwerber blieb schwer verletzt zurück.“

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