70 Prozent der rund 300 Erwachsenen, die sich in Österreich taufen lassen wollen, sind mittlerweile Asylwerber und Migranten, schreibt Die Presse und beruft sich dabei auf Schätzungen des Österreichischen Pastoralinstituts. Damit hat der Taufboom, der schon in deutschen Schwimmbädern für Aufsehen sorgte (siehe auch Video unten), auch in Österreich eingesetzt. Wer von Allah zu Jesus wechselt, kann schwer abgeschoben werden. Und das dürfte wohl der wirkliche Grund für die Konvertierungswelle sein.
Neue Schäfchen nicht um jeden Preis
Die Kirche, die jährlich Mitglieder verliert, hat im Vorjahr geschätzte 200 Asylwerber als neue Katholiken begrüßen dürfen. Neue Schäfchen sollen nun aber nicht um jeden Preis aufgenommen werden. So habe es – wie die Erzdiözese Wien gegenüber der Presse offen zugibt – bereits Fälle gegeben, in denen Muslime nur zum Schein zum Christentum konvertieren wollten. Siehe da: Die Österreichische Bischofskonferenz hat deshalb einen Leitfaden für die Taufvorbereitung herausgebracht. Dieser sieht einerseits eine Vorbereitungszeit von mindestens einem Jahr vor. Andererseits wurden auch Qualitätsstandards festgelegt.
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Ob der Taufboom damit ein Ende hat? Schwer zu glauben, denn bei den Asylverfahren hat ein Christ viel mehr Chancen auf Erfolg. Das Konvertieren zu einem anderen Glauben wird in manchen Ländern sogar mit der Todesstrafe geahndet. Da wird von den hiesigen Behörden im Fall des Falles sicher auf Asyl statt auf Abschiebung entschieden.