Die blutige Eroberung Konstantinopels durch die muslimischen Osmanen wurde in der Türkei groß gefeiert.

30. Mai 2016 / 13:30 Uhr

Erdogan und eine Million Türken feiern blutige Moslem-Eroberung Konstantinopels

Die Drohgebärden des türkischen Präsidenten Recep Tayip Erdogan gegen Europa und Christen im Allgemeinen werden immer unverschämter. Nun zelebrierte das türkische Oberhaupt gemeinsam mit rund einer Million fanatischer Türken den 563. Jahrestag der blutigen Eroberung des christlichen Konstantinopels durch die muslimischen Osmanen im Jahr 1453.

Erdogan feiert Schlachtung von tausenden Christen

Bei der Massenkundgebund im heutigen Istanbul gab es eine Flugschau der türksichen Luftwaffe, sowie eine Darbietung von 563 in Janitscharen-Kostümen gekleideten Männern. Auch eine 3D-Rekonstruktion der Stadt aus dem Jahr 1453 soll es in den nächsten Tagen noch geben. Auf den Werbeplakaten für die jährlich stattfindende Veranstaltung waren sowohl der damalige Eroberer Sultan Mehmet als auch der heutigen Präsidenten Erdogan zu sehen.


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Dabei zeleberierten die Türken offen eine der blutigsten Eroberungen des 15. Jahrhunderts. Bei der Erstürmung Konstantinopels wurden tausende Christen auf Befehl Sultan Mehmets systematisch dahingeschlachtet. So wurden durch die 80.000 einfallenden Muslime Säuglinge geköpft, Frauen gekreuzigt und Männer gepfählt. Auch vor der damaligen Kathedrale Hagia Sophia, wo die letzten Christen zuflucht suchten, machten die mordenden Janitscharen keinen halt. Alle Kirchen wurden schließlich zerstört oder in Moscheen ungewandelt.


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