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Zuwanderung in Arbeitsmarkt lässt Arbeitslosigkeit weiter wachsen.

4. Oktober 2016 / 08:50 Uhr

AMS: Ausländerarbeitslosigkeit steigt auch im September 2016

Alarmstufe Rot herrscht weiterhin auf dem österreichischen Arbeitsmarkt. Wie schon in den vergangenen Monaten befeuert einmal mehr die Ausländerarbeitslosigkeit die Statistik des Arbeitsmarktservice (AMS) für den abgelaufenen Monat September. Ende September 2016 waren laut AMS-Statistik insgesamt 391.939 arbeitslos gemeldet. Allein 117.518 AMS-Kunden hatten keine österreichische Staatsbürgerschaft.

Während etwa die Inländerarbeitslosigkeit gegenüber September 2015 um 8.151 Personen (-2,9 Prozent) zurückgegangen ist, stieg sie bei den Ausländern wiederum um 8.673 Personen gegenüber dem Vorjahr. Dies entspricht einem Anstieg von 8,0 Prozent

Bundeshauptstadt Wien bleibt Krisengebiet Nummer Eins

Einmal mehr ist die Bundeshauptstadt Wien das arbeitsmarktpolitische Krisengebiet Nummer Eins. Aktuell sind 115.001 Arbeitslose in der Bundeshauptstadt registriert, was einem Anteil an der Gesamtarbeitslosigkeit von 38,5 Prozent entspricht. Bei den AMS-Schulungsteilnehmern ist die Wienlastigkeit ebenfalls in der AMS-Statistik evident: Von insgesamt 68.700 AMS-Schulungsteilnehmern sind 28.491, d.h. 41,5 Prozent in der Bundeshauptstadt zu Hause.

Ebenso klar fällt auch das Ausländer/Inländer-Verhältnis bei den AMS-Schulungsteilnehmern im abgelaufenen Monat aus. So sind es nicht weniger als 24.978 der Teilnehmer von AMS-Schulungen, d.h. 36,4 Prozent, die keine österreichische Staatsbürgerschaft haben. Den roten Sozialminister Alois Stöger scheint dies jedenfalls nicht zu stören, eine sektorale Schließung des Arbeitsmarkts etwa denkt er nicht einmal an. 

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