Die Pariser Polizei kämpft erfolglos gegen die bürgerkriegsähnlichen Zustände in Frankreichs Hauptstadt (Symbolbild).

3. November 2016 / 20:00 Uhr

Krieg in Pariser Touristenviertel: Tausende Migranten gehen aufeinander los

Schockierende Bilder aus der französischen Metropole Paris kursieren derzeit in den sozialen Netzwerken. Ganze Horden von Migranten lieferten sich dort in den letzten Tagen – insbesondere in den Nachtstunden – regelrechte Bürgerkriege. Rund um die U-Bahn-Station Stalingrad (nomen est omen) eskalierte eine Auseinandersetzung zwischen verfeindeten ausländischen Gruppierungen.

Das europäische, alte Paris geht unter

Mit Holzlatten, Brettern, Tafeln, Steinen und sonstigen nicht niet- und nagelfesten Gegenständen gingen hunderte Asylwerber oder illegale Einwanderer aufeinander los. Mitten in einem bisher angesehenen Wohnbezirk entbrannte ein regelrechter Krieg, wie der britische Express berichtet. Dort, wo sonst gerne im 10. Pariser Bezirk ausgegangen wurde, viele Touristen zu sehen waren und eine sichere Stimmung herrschte, flüchten nun die Anrainer. Die Berge an Müll sowie der permanente Gestank nach Urin und Kot stellt auch die Geschäftsbesitzer vor unglaubliche Probleme, wie ein Unternehmer erzählt.

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Verlagerung des "Dschungels" von Calais

In den vergangenen Tagen ließen sich dort bereits tausende Migranten nieder, um so gegen die Schließung des Massenquartiers in Calais zu protestierten. Zelte und vorübergehende Wohneinheiten schufen sich die hauptsächlich aus dem Sudan, dem Libanon, aus Afghanistan und Eritrea stammenden Migranten selber. Die Polizei versuchte zwar, hart gegen die Umtriebe vorzugehen, erlangte aber bisher nur dürftige Erfolge.

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