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Mittlerweile musste das AMS bundesweit ein eigenes Sicherheits-Management-System einführen.

23. November 2016 / 13:23 Uhr

Arbeitsmarktservice: Bombendrohungen gehören schon zur Tagesordnung

Dass Gewaltandrohungen gegen Mitarbeiter des Arbeitsmarktservice (AMS) an der Tagesordnung stehen, hat jüngst eine Anfragebeantwortung von Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) an die FPÖ aufgezeigt. Drohungen gehen aber in Einzelfällen weit über bloße Verbalinjurien hinaus. Ende Juli 2016 kam es etwa in der AMS-Geschäftsstelle Wien-Favoriten sogar zu einer Bombendrohung und zu einer nachfolgenden Evakuierung des Gebäudes. Insgesamt waren mehr als 200 Personen, Mitarbeiter und AMS-Kunden, betroffen:

Die Drohung langte am 22.07.2016 um 11.15 Uhr in der Beratungszone des AMS Laxenburger Straße ein. Entsprechend dem Weisungskatalog des Security Managements der Bundesgeschäftsstelle des AMS wurde unverzüglich ein Alarm ausgelöst. Unmittelbar darauf schaltete die Geschäftsstellenleitung die Exekutive ein und ordnete gleichzeitig die Räumung des Gebäudes an.

Laut Standesmeldung befanden sich 101 Bedienstete und ca. 100 Kund/inn/en in den Räumlichkeiten der Geschäftsstelle. Die Räumung erfolgte ab 12.20 Uhr und dauerte nur wenige Minuten.

AMS hat Security-Management-System für Sicherheitsnotfälle

Seit 2011 fanden in Bregenz und Dornbirn jeweils eine Bombendrohung, in  der Prandaugasse (1220 Wien) jeweils drei weitere statt. Zu Drohungen kam es auch in der Huttengasse (1160 Wien), in der Hauffgasse (1110 Wien) und in der Laxenburgerstraße (1100 Wien). Das AMS hat für solche Sicherheitsnotfälle sogar ein eigenes Security-Management-System:  

Die Verhaltensregeln für den Notfall sind im Rahmen des Security-Management-Systems der Bundesgeschäftsstelle des AMS in einer Sicherheitsmappe festgelegt und von jedem/jeder Mitarbeiter/in verbindlich einzuhalten.

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