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Staatspräsident Maduro stürzt Venezuela durch das Bargeldverbot noch tiefer ins Chaos.

17. Dezember 2016 / 17:31 Uhr

Venezuela: Bargeldabschaffung führt zu landesweiter Plünderungswelle

Zu einer massiven Plünderungswelle hat die von der autoritären sozialistischen Regierung in Venezuela eingeleitete Bargeldabschaffung geführt. Der sozialistische Staatspräsident Nicolas Maduro hat die Abschaffung der 100-Bolivar Banknote, umgerechnet 9,6 Euro wert, angeordnet. Offizielle Begründung: Dies sei eine Kampfmaßnahme gegen die Mafia, die im Grenzgebiet zu Kolumbien operiere. 

Die Ankündigung führte zu Panikreaktionen bei der venezulanischen Bevölkerung, da rund 40 Prozent der Venezolaner über kein Bankkonto verfügen. Damit sind auch keinerlei Geldüberweisungen oder sonstiger Zahlungsverkehr möglich und die Bürger sind auf einen Bargeldbesitz in Form entsprechender Geldscheine angewiesen, um ihr tägliches Leben bestreiten zu können.

Bargeldverbot bedeutet keine Möglichkeit für Einkäufe

Das Bargeldverbot bedeutet, kurz vor dem Weihnachtsfest, dass viele Venezolaner gar keine Möglichkeit haben, Einkäufe zu machen. Das betrifft nicht nur Weihnachtsgeschenke sondern auch Nahrungsmittel oder Benzin, wodurch weitere Bereiche des Wirtschaftslebens in Venenzuela lahmgelegt sind. Zu diesem Ausschluss weiter Bevölkerungskreise vom Wirtschaftsleben kommt eine allgemeine Wirtschaftskrise bedingt durch sinkende Erdöleinnahmen und staatliche Misswirtschaft, die immer weitere Kreise der Bevölkerung in Arbeitslosigkeit und Armut drängt. 

Dass Bargeldverbote massive wirtschaftliche Auswirkgungen haben, zeigt sich derzeit auch in Indien, wo durch das eingelteitete Bargeldverbot hunderttausende Arbeitsplätz auf dem Spiel stehen.

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