Der aussichtsreichste Kandidat für die Merkel-Nachfolge, Friedrich Merz, ist in vielem einer Meinung mit den Grünen. Dahinter steckt Kalkül.

12. November 2018 / 13:59 Uhr

Kandidat für CDU-Vorsitz: Friedrich Merz stellt die Weichen für Koalition aus Union und Grünen

Die seit geraumer Zeit anhaltende Propaganda der Medien für die Grünen und deren Ausmaß lässt nur einen Schluss zu: In Berlin soll eine Koalition aus Unionsparteien und Grünen installiert werden. Dazu passen die aktuellen Aussagen von Friedrich Merz. Die Grünen seien “sehr bürgerlich, sehr offen, sehr liberal und sicherlich auch partnerfähig”, attestiert er ihnen gegenüber der Bild am Sonntag.

Merz in vielem einer Meinung mit den Grünen

Merz gilt als Favorit im Rennen um die Merkel-Nachfolge. Früher habe er ein “extrem kritisches” Verhältnis zur Ökopartei gehabt. Nun pflegt er ein enges Verhältnis zum früheren Grünen-Parteichef und jetzigen Vorsitzenden des Verkehrsausschusses, Cem Özdemir: “Wir kennen uns ganz gut und wir teilen in vielen politischen Fragen eine Meinung.”


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Neben Merz treten CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und Gesundheitsminister Jens Spahn offiziell als Kandidaten für die Nachfolge von Angela Merkel an der CDU-Spitze an. Sie sollen sich ab Mitte November der CDU-Basis auf acht Regionalkonferenzen vorstellen. Auf dem CDU-Bundesparteitag vom 6. bis zum 8. Dezember in Hamburg fällt dann die Entscheidung für den neuen CDU-Vorsitz – und wohl auch über die künftige Regierung Deutschlands: Schwarz-Grün.


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