Der spätere US-Präsident Franklin D. Roosevelt (1882 – 1945) kleidete sich als Kind gerne wie ein Mädchen. Seine Eltern bestanden allerdings nicht darauf, ihm eine neue Gebirtsurkunde auszustellen. Heutzutage hieße er vielleicht schon Francine.

12. April 2017 / 14:29 Uhr

Neuer Trend “Transgender-Kinder”: Neunjährige Mary wurde offiziell zu Max

Für die Eltern ist es ein „Meilenstein“ und sie haben schon „It’s a boy“-Schilder für die zweite Babyparty ihres Kindes gebastelt. Aus der neunjährigen Mary aus dem US-Bundesstaat Texas wurde nun ganz offiziell ein Max. Die Eltern setzten die Neuausstellung aller offizieller Dokumente, darunter die Geburtsurkunde, rechtlich durch.

Eintrittskarte für die Herrentoilette

Ihr „Sohn“ werde zwar immer ein Transgender bleiben, aber die offiziellen Papiere würden es ihm nun erleichtern, die Herrentoiletten aufzusuchen, freut sich die Mama in einem euphorischen Videobeitrag des lokalen Senders WFAA aus Dallas.


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Neun Jahre dauernder Prozess

Während das Kind in dem Beitrag nicht zu Wort kommt, lässt die Mutter keinen Zweifel daran, seit seiner Geburt an der Änderung des „sozialen Geschlechts“ zu arbeiten: „Er war immer mein Sohn. Aber es war ein sehr langer, schrittweiter Prozess über neun Jahre für uns, um an diesen Punkt zu gelangen, und ich denke, das muss anerkannt werden.“

Neunjähriges Transgender-Model auf Magainzcover

Der fragwürdige Trend der Transgender-Kinder ist nicht neu. Im Dezember des Vorjahres setze das Magazin National Geographic auf seiner Titelseite den ebenfalls neunjährigen Buben Avery in Szene, der sich für ein Mädchen hält.

Auch „Brangelina“ holten für Tochter „Transgender-Beratung“ ein

Und natürlich macht die Geschlechtverwirrung vor Promi-Familien nicht Halt.  Im Jänner 2016 sorgte eine damals auch neunjährige Tochter des mittlerweile getrennten Hollywood-Traumpaars Angelina Jolie und Brad Pitt für Schlagzeilen. „Shiloh Jolie-Pitt möchte seit Jahren lieber John genannt werden“, wusste die Bunte zu berichten. Die Jolie-Pitts sollen sich deshalb sogar schon mit einem Transgender-Experten getroffen haben, der aber – vorerst – keinen Handlungsbedarf erkannte.


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