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Die Syriza-Genossin und stellvertretende Arbeitsministerin Antonopoulou kassierte -zigtausende Euro an Mietzinsbeihilfe.

26. Feber 2018 / 16:53 Uhr

Griechenland: Linke Ministerin kassierte 12.000 Euro Mietzuschuss jährlich

Die von der linken Syriza unter Ministerpräsident Alexis Tsipras geführte griechische Regierung hat einen neuen Skandal. Rania Antonopoulou, stellvertretende Arbeitsministerin im Kabinett Tsipras, kassierte jährlich einen Mietzinszuschuss von 12.000 Euro. Mit dieser Unterstützung zu ihren Wohnungskosten mietete sich die Ministerin im vornehmen Athener Stadtteil Kolonaki ein.

Bewohnt hat sie dieses Mietobjekt übrigens mit Wirtschaftsminister Dimitrios Papadimitriou, ihrem eigenen Ehemann und Parteigenossen. Jetzt möchte die Linkspolitikerin den Mietzuschuss zurückzahlen, da die Wogen in der griechischen Öffentlichkeit hochgehen. Auch Ministerpräsident Alexis Tsipras soll über die Mietzins-Affäre alles andere als glücklich sein.

Tsipras hatte Gesetzesgrundlage verabschieden lassen

Für Beobachter der griechischen Innenpolitik scheint die Aufregung von Regierungschef Tsipras allerdings nur Theaterdonner zu sein. Schlussendlich war die entsprechende Gesetzesgrundlage, die sowohl Ministern als auch Abgeordneten aus der Provinz einen Mietzuschuss für eine Wohnmöglichkeit in der Hauptstadt Athen gewährte, unter Tsipras im Parlament beschlossen worden. Für die Wähler der Syriza-Partei ist das ernüchternd, die Armut ist unter Tsipras & Co. in den letzten Jahren massiv gestiegen, und viele Bürger haben ihre Wohnungen verloren. 

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