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Ebola ist in vielen schwarzafrikanischen Staaten eine permanente Gefahr für die Bevölkerung.

14. Mai 2018 / 12:53 Uhr

Kongo: Ebola-Seuche hat nach erneutem Ausbruch bereits 18 Todesopfer gefordert

Die Demokratische Republik Kongo wird aktuell wieder von der tödlichen Ebola-Seuche heimgesucht. Eine Übertragung der Viren geschieht durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten von Erkrankten. Nach einer Pressemitteilung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden bereits 35 Verdachtsfälle gemeldet. Gleichzeitig registrierten die kongolesischen Gesundheitsbehörden bereits 18 Todesfälle. WHO-Vorsitzender Tedros Adhanom Ghebreyesus hat sich anlässlich eines zweitägigen Besuchs im Kongo selbst ein Bild über die Lage im Zusammenhang mit dem Ebola-Ausbruch gemacht.

Die WHO startet mit einer eigenen Impfkampagne, um die Seuche aufzuhalten. Dabei soll ein neuer, experimenteller Impfstoff zur Anwendung kommen, um eine weitere Ausbreitung der tödlichen Krankheit zu stoppen.

Schwarzafrika immer wieder durch Ebola heimgesucht

Schwarzafrika wird immer wieder durch Ebola-Seuchen heimgesucht. In der Demokratischen Republik Kongo ist es bereits der neunte registrierte Seuchenausbruch von Ebola seit 1976. Zuletzt hatte Ende 2013 eine verheerende Ebola-Epidemie in den Staaten Guinea, Sierra Leone und Liberia mehr als 11.000 Todesopfer gefordert. Damals war die WHO kritisiert worden, dass sie bei der Seuchenbekämpfung in den betroffenen Regionen zu spät reagiert habe. Im Kongo war die Ebola-Seuche zuletzt im Jahr 2017 aufgetreten.

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