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„Rechte Konzerte“ soll es in Thüringen künftig nicht mehr geben. Das wünscht sich der linke Ministerpräsident Bodo Ramelow (Symbolbild).

17. Juli 2017 / 12:23 Uhr

Kultur-Zensur in Thüringen: Ministerpräsident Ramelow will „rechte Konzerte“ verbieten lassen

Am vergangenen Samstag fand in der Süd-Thüringischen 3.000 Einwohner Stadt Themar ein Konzert von Rechten und Patrioten statt. Unter dem Titel „Rock gegen Überfremdung“ kamen knapp 6.000 Besucher aus dem In- und Ausland zu dieser Veranstaltung. Dies bot Mainstream-Medien und linker Politik wieder einmal Nährboden für „rechte Horrorszenarien“.

Ministerpräsident fordert Maßnahmen gegen "Rechts-Konzerte"

Nicht wirklich verwunderlich, fordert nun der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) drastische Einschränkungen gegen "Rechts-Konzerte". Anscheinend war die Überraschung auf linker Seite über die große Teilnehmerzahl recht groß.

So fordert Ramelow nun das Versammlungsrecht für derartige Veranstaltungen einzuschränken. Man müsse das geltende Recht derart präzisieren, damit in Zukunft Landratsämter, Genehmigungsbehörden und Gerichte diese Dinge nicht mehr unter Meinungsfreiheit abtun könnten, so der Ministerpräsident.

Konzert verlief friedlich

Im Gegensatz zu den terrorähnlichen Ausschreitungen der linken Randalierer in Hamburg oder auch bei vielen anderen Anlässen lief die Veranstaltung in Themar jedoch im Großen und Ganzen friedlich und ohne Beschädigungen fremden Eigentums ab. Selbst der Thüringische Innenminister Holger Poppenhäger (SPD) bedankte sich bei den Einsatzkräften der Exekutive und erklärte „die Polizei hatte die Lage jederzeit im Griff“. Auf Grund des großen Andranges musste das Festgelände vom Veranstalter zwischenzeitlich sogar vergrößert werden. Auch die Abreise der 6.000 Konzertbesucher nach Mitternacht verlief völlig problemlos.

Angekündigte Gegenproteste waren sehr verhalten

Alleine 1.000 Polizisten aus Thüringen und anderen Bundesländern waren abgestellt worden, um ein mögliches Aufeinandertreffen von Gegendemonstranten und Konzertbesuchern zu verhindern. Im Vorfeld waren neun Veranstaltungen und rund 2.000 Gegendemonstranten erwartet worden. Entgegen allen Erwartungen hatten sich schlussendlich aber gerade einmal ein paar hundert „Linksdemonstranten“ eingefunden.

Der Landrat-Stellvertreter des übergeordneten Landkreises Hildburghausen, Helge Hoffmann (CDU), erklärte beinahe enttäuscht, er hätte sich mehr "Unterstützung aus der Region" gewünscht.

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